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Die prospektbezogene Expertenhaftung gegenüber Kapitalanlegern unter Berücksichtigung des Rupert Scholz-Urteils

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Désirée Kuhn-Pfeil

Anbieter von Kapitalanlagen erstellen im Zuge der Vermarktung ihrer Produkte in der Regel ausführliche Verkaufsprospekte, bei deren Erstellung sie sich der Hilfe von Experten – beispielsweise Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern oder Sachverständigen – bedienen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Haftung dieser Experten gegenüber Kapitalanlegern bei Veröffentlichung ihrer Aussagen in Verkaufsprospekten. Untersucht wird die Haftung de lege lata und de lege ferenda unter Berücksichtigung des Rupert Scholz-Urteils des BGH vom 17.11.2011 (Az. III ZR 103/10), welches in Bezug auf die prospektbezogene Expertenhaftung maßgebliche neue Grundsätze aufgestellt hat. Abgerundet wird die Arbeit mit einem abschließenden Gesetzesvorschlag.
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7. Teil: Haftung von Experten für prospektbezogene Aussagen de lege lata

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7. Teil: Haftung von Experten für prospekt­bezogene Aussagen de lege lata

Im Folgenden soll sich der Frage gewidmet werden, wie sich die Haftungslage des Experten für prospektbezogene Aussagen nach geltendem Recht darstellt. Zu diesem Zweck werden alle in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen einer eingehenden Überprüfung unterzogen.

A. Spezialgesetzliche Prospekthaftung

I. § 306 Abs. 1 KAGB, § 20 Abs. 1 VermAnlG, § 21 Abs. 1 WpPG, § 22 i.V.m. § 21 Abs. 1 WpPG

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