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Intermedialität und Revolution der Medien- Intermédialité et révolution des médias

Positionen – Revisionen- Positions et révisions

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Edited By Uta Felten, Nicoleta Bazgan, Kristin Mlynek-Theil and Kerstin Küchler

Der vorliegende Sammelband untersucht das Konzept der Intermedialität vor dem Hintergrund der zunehmenden Beschleunigung und Überkreuzung medialer Praktiken in der zeitgenössischen Gesellschaft, angesichts derer sich die Frage nach einer Revision des Theorems der Intermedialität stellt. Die Beiträge konzentrieren sich auf Schlüsselmomente historischer Medienumbrüche im 19., 20. und 21. Jahrhundert und analysieren den Zusammenhang zwischen der (R)Evolution medialer Dispositive und Wahrnehmungsformen sowie der kulturellen Praxis.
Le présent ouvrage collectif vise à analyser le concept de l’intermédialité dans le cadre de l’accélération croissante et du croisement des pratiques médiatiques dans la société contemporaine, au regard desquels se pose la question d’une révision du théorème de l’intermédialité. Les contributions se concentrent sur des moments-clés des mutations historiques au 19 e , 20 e et 21 e siècle et font l’analyse du rapport entre l’évolution/la révolution des dispositifs médiatiques et les formes de perception ainsi que les codes culturels.
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Nicoleta Bazgan, ist Ph.D. für Filmwissenschaft mit Schwerpunkt auf dem französischen Film sowie für Gender- und Kulturstudien an der University of Maryland, Baltimore County (UMBC). Sie ist außerdem Mitherausgeberin des Journals Contemporary French Civilization der Liverpool University Press. Ihr aktuelles Forschungsprojekt widmet sich der Beziehung zwischen Frau und Stadt in den Bildschirmdarstellungen von Paris und nimmt das französische Kino beginnend mit den späten 50er Jahren in den Blick.

Uta Felten, ist Professorin für französische, frankophone und italienische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte und Publikationstätigkeiten liegen in den Bereichen des modernen Kinos in Frankreich und Italien, des spanischen Surrealismus, der italienischen Librettoliteratur des Settecento, der Genderdiskurse in der Romania sowie der Proustforschung.

Beatriz Herrero Jiménez, promovierte an der Universidad Carlos III de Madrid zum Woman’s Film Isabel Coixets und ist akademische Referentin am interuniversitären Forschungsseminar GECA (Género, Estética y Cultura Audiovisual) an der Universidad Complutense de Madrid. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der feministischen Filmtheorie und -kritik, des Woman’s Film sowie beim Autorinnenkino und beim Melodrama.

Cécile Köstler, ist wissenschaftliche Assistentin für französische Literaturwissenschaft am Lehrstuhl von Professor Weiand an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Zurzeit schreibt sie ihre Doktorarbeit zum Mauritiuszyklus des französischen Literaturnobelpreisträgers J.-M. G. Le Clézio und untersucht dort den Aspekt der Migration, der Identität und der Suche nach dem Glück in der Welt der globalisierten Moderne. Sie hat unter anderem Artikel zu Werken J.-M. G. Le Clézios und Michel Butors veröffentlicht, sowie französische Gedichte des 20. Jahrhunderts (Michel Butor) und des Mittelalters (Antoine Busnoys, Josquin des Prés, Firminius Caron) ins Deutsche übersetzt.

Kerstin Küchler, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Universität Leipzig mit Lehr- und Forschungsschwerpunkten im Bereich der französischen Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft, ← 367 | 368 → Publikationen und Arbeiten zur Geschichte und Ästhetik des französischen Kinos der fünfziger und sechziger Jahre und zu den künstlerischen Avantgarden vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Promotion 2011 mit einer Arbeit zur Kritik des Alltagslebens im Kino der Nouvelle Vague.

Kristin Mlynek-Theil, ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für französische, frankophone und italienische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Leipzig und arbeitet zurzeit an der Fertigstellung ihrer Dissertation mit dem Titel „Von der Linie zum Körper. Das Rauschen der Medien in Prousts À la recherche du temps perdu“. Ihre Forschungstätigkeiten konzentrieren sich auf die Bereiche der Wahrnehmungs- und Medientheorie mit Fokus auf der Wechselwirkung von Körper und Medium bei Proust sowie der italienischen Erzählliteratur und des Theaters des 20. Jahrhunderts.

José Moure, ist Professor für Filmwissenschaft an der Université Paris 1, Panthéon-Sorbonne mit Schwerpunkt auf den visuellen Künsten und filmästhetischen Überlegungen. Zu seinen Publikationen zählen u. a. Vers une esthétique du vide au cinéma (L’Harmattan, 1997), Michelangelo Antonioni, cinéaste de l’évidement (L’Harmattan, 2001), Le Cinéma, naissance d’un art (1895-1920) (mit Daniel Banda, Flammarion, 2008) und Le Cinéma : l’art d’une civilisation (1920-1960) (Flammarion, 2011).

Émilie Notard, geboren und aufgewachsen in Frankreich. Studium des Deutschen und des Französischen an DFH und UFA in beiden Ländern. Unterrichtete u. a. französische Sprache und frankophone Literatur an den Universitäten Leipzig und Rostock. Der Titel ihrer kürzlich an der Humboldt-Universität Berlin abgeschlossenen Dissertation im Bereich der Gender Studies lautet Traversée des sens et trajectoire féministe dans l’œuvre de Nicole Brossard (ausgezeichnet mit dem Prix d’Excellence du Gouvernement du Québec). Sie hat zahlreiche Aufsätze zum Werk Nicole Brossards, Anne-Marie Alonzos, Nedjmas und Wahiba Khiaris verfasst und bereitet sich zur Zeit auf ihre Lehrtätigkeit als Deutsch- und Französisch-Lehrerin an einer Sekundarschule in Berlin vor.

Fernando Ramos Arenas, Dr. phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig (DFG-Forschungsprojekt „Cinéphilie unter der Diktatur. Europäische Filmkultur zwischen 1955 und 1975 am Beispiel Spaniens und der DDR“). Studium der Medienwissenschaft und Journalistik in Madrid und Leipzig zwischen 1999 und 2004. Promotion 2010 mit einer Arbeit zur Geschichte der filmischen ← 368 | 369 → Autorenschaft (Der Auteur und die Autoren, Leipzig, 2011). Forschungsschwerpunkte: Europäische Medienkultur, Filmtheorie und -geschichte, Medienwissenschaft und Mediengeschichte mit den Schwerpunkten Medientheorie und -kultur, Mediensoziologie und Cultural Studies.

Verena Richter, 2004-2011: Magister Artium in Französistik, Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Leipzig. Magisterarbeit zum Thema Komische, burleske und karnevaleske Stadtinszenierung im französischen Film: Jacques Tatis Playtime (1967). 2008/2009: Auslandsaufenthalte an den Universitäten von Bergamo und Montpellier III. Seit 2012: Stipendiatin des Graduiertenkollegs „Persönlichkeitsbildung im Spannungsfeld zwischen Institution und Individuum“ der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit einer Arbeit zur Darstellung von Adoleszenz im französischen Film.

Volker Roloff, Prof. i. R. für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Siegen, mit Schwerpunkten im Bereich der französischen und spanischen Literatur und der romanischen Kultur- und Medienwissenschaft. Aktuelle Arbeitsbereiche: Intermedialität, europäische Avantgarden, Proust, französische Literatur-, Theater- und Filmgeschichte. Neuere Veröffentlichungen: Französische Theaterfilme zwischen Surrealismus und Existentialismus (hg. mit M. Lommel, N. Rißler-Pipka, I. Maurer Queipo, Bielefeld, 2004), Proust und die Medien (hg. mit U. Felten, München, 2005), Alte Mythen – Neue Medien (hg. mit Y. Hoffmann, W. Hülk, Heidelberg, 2006), Die Korrespondenz der Sinne. Wahrnehmungsästhetische und intermediale Aspekte im Werk von Proust (hg. mit U. Felten, München, 2008), Proust und Tausendundeine Nacht (Marcel Proust Gesellschaft, Köln, 2009), Alain Robbe-Grillet – Szenarien der Schaulust (hg. mit S. Winter und Chr. von Tschilschke, Tübingen, 2011).

Susanne Schlünder, ist seit 2012 Professorin für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück; ihre Forschungsfelder liegen im Bereich einer kultur-, kunst- und medientheoretischen Literaturanalyse; Publikationen zur spanischen, französischen und lateinamerikanischen Literatur (vom 16. bis 21. Jahrhundert), v. a. unter medienästhetischen und epistemologischen Aspekten; Dissertationsschrift zu den Caprichos von Francisco Goya (Karnevaleske Körperwelten. Zur Intermedialität der ‚Caprichos‘, Tübingen, 2002); Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin zu Echenoz und Toussaint: Wahrnehmungsdispositive. Modellierung und Medialisierung von Wirklichkeit in aktuellen französischen Romanen: Jean Echenoz, Jean-Philippe Toussaint, Tanguy Viel (Druck in Vorbereitung).

← 369 | 370 → Rebekka Schnell, Dr. des., geb. 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in München, Paris und Freiburg; war 2011-2014 Mitglied im Promotionsstudiengang Literaturwissenschaft (ProLit) an der LMU München und ist seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Flaubert Zentrum der LMU; Forschungsaufenthalte in Paris und Berkeley; Dissertation zum Thema „Natures mortes. Zur Arbeit des Bildes bei Proust, Musil, W. G. Sebald und Claude Simon“. Sie hat mehrere Aufsätze zu Musil und Proust publiziert und interessiert sich für Bild-Text-Relationen, Bild- und Kulturtheorien des 20. Jahrhunderts und christliche Denkfiguren in der Literatur der Moderne.

Tanja Schwan, Dr. phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Universität Leipzig und Koordinatorin des dortigen Interdisziplinären Forschungsseminars Codierungen von Gender in der Romania (CGR); seit März 2014 daneben auch wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIF) der Stiftung Universität Hildesheim. Habilitationsprojekt zu Konzepten von Pathos und Passion in Roman und Oper des 19. Jahrhunderts (Frankreich – Italien – Spanien). Lehr- und Forschungsschwerpunkte sowie zahlreiche Publikationen zur Modellierung von Körper, Gender und Affekten in der Romania von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart.

Caroline Surmann, studierte romanische Sprachen und Literatur an den Universitäten von Bonn, Paris und Lissabon. Erwarb ihren Doktorgrad der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft an den Universitäten Paris-Sorbonne (Paris IV) und Bonn. Ihre Dissertation widmet sich den intermedialen Verflechtungen zwischen Kino und Theater in den Arbeiten Jean Cocteaus und wurde in der Reihe Classiques Garnier veröffentlicht.

Christian von Tschilschke, ist Professor für Romanische Literaturwissenschaft/Genderforschung an der Universität Siegen. Forschungsschwerpunkte: Literatur und Medien; französisches, spanisches und lateinamerikanisches Kino; Dokufiktion; französische und spanische Literatur und Kultur des 18. Jahrhunderts und der Gegenwart; spanischer Afrikadiskurs. Veröffentlichungen u. a.: Identität der Aufklärung/Aufklärung der Identität. Literatur und Identitätsdiskurs im Spanien des 18. Jahrhunderts (Frankfurt a. M., 2009); Docuficción. Enlaces entre ficción y no-ficción en la cultura española actual (hg. zus. mit Dagmar Schmelzer, Madrid/Frankfurt a. M., 2010); Alain Robbe-Grillet. Szenarien der Schaulust (hg. zus. mit Volker Roloff u. Scarlett Winter, Tübingen, 2011).

← 370 | 371 → Michele Vangi, Dr. phil., ist Germanist, Komparatist und wissenschaftlicher Mitarbeiter des deutsch-italienischen Zentrums Villa Vigoni (Comer See). Er wurde im Fach Komparatistik an der Universität Münster mit einer Dissertation zum Thema ‚Rezeption der Fotografie im literarischen Diskurs‘ promoviert. Er war u. a. Stipendiat des Stifterverbandes, der Klassik Stiftung Weimar und des Leibniz-Instituts für Länderkunde Leipzig. Publikationen (Auswahl): Letteratura e Fotografia. Roland Barthes – Rolf Dieter Brinkmann – Julio Cortázar – W. G. Sebald (Udine, 2005); als Mitherausgeber: Klassiker neu übersetzen. Zum Phänomen der Neuübersetzungen italienischer und deutscher Klassiker (Stuttgart, 2014).

Giorgio De Vincenti, Professor an der Facoltà di Lettere e Filosofia und am Dipartimento Comunicazione e Spettacolo der Università Roma Tre sowie Lehrtätigkeiten in Siena und Pescara. Verfasste zahlreiche Artikel für Cinema sessanta, Cinema nuovo und die Biblioteca teatrale. Darüber hinaus ist er Herausgeber verschiedener Enzyklopädien und Kataloge zum italienischen Kino. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Filmtheorie und -ästhetik sowie im Bereich der Semiologie und der Semiotik.

Francisco A. Zurian, ist Professor für audiovisuelle Kommunikation und Werbung an der Universidad Complutense de Madrid sowie Direktor des ständigen interuniversitären Forschungsseminars „Género, Estética y Cultura Audiovisual“ (GECA). Forschungsschwerpunkte: Theorie und Ästhetik des Films und audiovisueller Medien; audiovisuelle Kultur und Cultural Studies, Gender Studies und Sexualität, Feminismus und Women’s Studies, Studies on Men and Masculinities und LGBTI Studies sowie Queer Theory; Drehbuch- und audiovisuelle Narrative; Storytelling, Advertising und Marketing; Film, Fernsehen und zeitgenössische Kultur Spaniens; Forschungs- und Lehraufenthalte an verschiedenen Universitäten in Spanien, UK, den USA und Frankreich. Jüngste Publikationen: Estéticas de una cultura audiovisual contemporánea, (hg. mit U. Felten, Madrid, erscheint 2015); Construyendo la propia mirada. Mujeres directoras en el cine español (de los orígenes al año 2000), (Hg., Madrid, im Druck); Hombres filmados. Representaciones audiovisuales de (nuevas) masculinidades (Hg., Madrid, im Druck). ← 371 | 372 →