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Managementprognosen und Analystenschätzungen

Empirische Untersuchung zum Prognoseverhalten von Unternehmen und Finanzanalysten

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Kai Lehmann

Managementprognosen sind ebenso wie die Schätzungen von Finanzanalysten eine wesentliche Informationsquelle beim Kapitalallokationsprozess von Investoren. Allerdings sind sowohl Unternehmen als auch Analysten in ein verzweigtes Geflecht von Interessenkonflikten eingebettet, die eine unverzerrte Informationsvermittlung beeinträchtigen können. Vor diesem Hintergrund untersucht der Autor, inwiefern die kommunizierten Einschätzungen beider Gruppen zu finanzwirtschaftlichen Leistungsindikatoren als verlässlich angesehen werden können und welche Faktoren die Treffgenauigkeit dieser Prognosen beeinflussen. Die Analyse beruht auf der Auswertung von 3.870 Einzelprognosen von Unternehmen des HDAX und den korrespondierenden Analystenschätzungen im Zeitraum von 2005 bis 2011 und zeigt systematische Zusammenhänge im Prognoseverhalten beider Gruppen.
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Vorwort

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In sportlicher Hinsicht gilt meine Leidenschaft dem Laufen. Gerne laufe ich dabei auch einmal längere Distanzen, ermöglichen sie es einem, seine vermeintlichen Grenzen auszutesten. Gerade in der Endphase der Anfertigung dieser Arbeit kam mir oftmals der Vergleich mit einem Marathon in den Kopf. Erfolgreiche Langstreckenläufer benötigen Kraft und Ausdauer, vor allem aber einen starken Willen und den Glauben an ein gutes Ende. Das Projekt Dissertation ähnelt hinsichtlich der benötigen Ausdauer einem Marathon, mit dem kleinen, aber bedeutenden Unterschied, dass die Distanz und damit auch die Mühen, die man auf sich nehmen muss, bei einem Marathon von vorne herein recht klar bestimmt sind. Bei einer Dissertation hingegen mag das Ziel zunächst ebenso klar erscheinen, der Weg zumindest grob umrissen sein, doch sind es die vielen Unwägbarkeiten und das durch sie hervorgerufene Gefühl, dass sich die Ziellinie ständig zu verschieben scheint, die eine Dissertation zu weit mehr als nur einer sportlichen Herausforderung machen. Doch sind die oben angeführten Attribute eine notwendige, aber noch keine hinreichende Bedingung für das letztendliche Gelingen. Denn ohne die tatkräftige Unterstützung des gesamten Umfeldes ist es sowohl für einen Sportler als auch für einen Dissertanten ungleich schwerer die Ziellinie zu erreichen. Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei den nachfolgenden Personen ganz herzlich für ihre Unterstützung, sei es in fachlicher oder formeller, materieller oder mentaler Hinsicht, bedanken:

Meinem akademischen Lehrvater, Herrn Prof. Dr. Bernhard...

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