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Comenius: Seiner Zeit weit voraus…!

Die Entdeckung der Kindheit als grundlegende Entwicklungsphase- Bindung – Identität – Liebe

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Eva Rass

Comenius gehört im Feld der humanistischen Wissenschaften zu den gedanklichen Riesen, deren Erkenntnisse erst sehr viel später durch nachweisbare Befunde mittels weiterentwickelter Forschungsmethoden und -instrumente belegt werden konnten. Er beschrieb Vorstellungen zur Lebenswelt des Kindes und Anforderungen an die Fürsorgepersonen, die derzeit von der Bindungsforschung und den Neurowissenschaften bestätigt werden können. Comenius arbeitete differenziert die Verantwortung der Erwachsenen heraus, um der nächsten Generation einen sinnvollen Lebensweg zu öffnen, der zum einen individuell die persönliche Entfaltung ermöglicht und zum anderen den Menschen dazu befähigt, sich solidarisch in die Gemeinschaft einzufinden.
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4. Erziehung zur Liebe.

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Erziehung zur Liebe

Gerd-Bodo v. Carlsburg/Helmut Wehr

Der solidarische Umgang mit dem Anderen und sich selbst

Dass das Thema Liebe Gegenstand psychoanalytischer Reflexion werden könnte, war vor 40 Jahren, als Erich Fromm sein Buch „Die Kunst des Liebens“ (Fromm 1956a/GA IX) veröffentlicht hat, noch kaum vorstellbar. Tatsächlich war dieses Buch, das erste Buch eines Psychoanalytikers zur ‚ars amandi‘ – sieht man einmal von Sándor Ferenczis Beitrag zur Liebe in der Psychoanalyse, Michael Balints Arbeiten über primäre Liebe und Riemanns Fähigkeit zu lieben ab.

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