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Tendenzen der zeitgenössischen Dramatik

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Edited By Paul Martin Langner and Agata Mirecka

Der Band vereint elf Beiträge zu Werken von jüngeren und «klassischen» Theaterautoren wie Lukas Bärfuss, Bertolt Brecht,Martin Crimp, Ödön von Horváth, Janosch, Dea Loher, Christoph Marthaler, Heiner Müller, Hermann Nitsch, Roland Schimmelpfennig und Lothar Trolle. Die Abhandlungen der WissenschaftlerInnen, die an verschiedenen Universitäten in Europa tätig sind, erarbeiten zum Teil neue methodische Zugänge, die die Werke in umfassende Prozesse der Gegenwart einbetten. Ein weiterer Schwerpunkt in den hier versammelten Artikeln sind die Bedingungen und Aspekte der Rezeption von deutschsprachigen Autoren im In- und Ausland. Das Buch eröffnet Einblicke in aktuelle Bühnenprojekte und Inszenierungen.
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Bühnentexte aus anderen Sprachen und Zeiten – übersetzen, adaptieren, transponieren?

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Wie lassen sich Theatertexte aus kultureller, zeitlicher und sprachlicher Distanz auf die gegenwärtige, lokal konkrete Bühne bringen? In welche Richtung wird bei der Realisierung eine Verschiebung vorgenommen? Erfolgt diese Verschiebung bewusst? Und bedeutet sie Entfremdung oder umgekehrt auch Annäherung?

„Übersetzung ist Travestie“

Bei jedem Übersetzungsakt unterliegt das Original dem Prozess einer Veränderung, der gerne in bildhaften Vergleichen veranschaulicht und meist mit der Idee eines Verlustes in Verbindung gebracht wird. So formuliert z. B. Eduard Fraenkel zur Übersetzung altgriechischer Lyrik ins Deutsche:

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