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Medizin und Sprache – die Sprache der Medizin

Medycyna i język – język medycyny

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Eva Brinkschulte, Fritz Dross, Anita Magowska, Marcin Moskalewicz and Philipp Teichfischer

Medizin und Sprache – die Sprache der Medizin lautete das Thema der 14. Tagung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin. Der Tagungsband umfasst 17 Beiträge, die aus unterschiedlichen Perspektiven das Verhältnis von Sprache und Medizin thematisieren. Die Autoren diskutieren die medizinische Fachsprache als internes und externes Kommunikationsmittel hinsichtlich ihres terminologischen und pragmatischen Wandels sowie hinsichtlich ihrer Transformation in Formular-, Bild- und Zahlensprachen. Sie betrachten medizin- und sprachhistorische sowie bild- und kommunikationstheoretische Aspekte für den Zeitraum vom 14. bis zum 20. Jahrhundert.
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Die Sprache der Philosophie und Theologie im Dienste der Medizin (am Beispiel einiger psychiatrischer Begriffe von Ludwig Binswanger und Viktor Emil von Gebsattel) Język filozofii i teologii w służbie medycyny (na przykładzie kilku pojęć psychiatrycznych Ludwiga Binswangera i Viktora Emila von Gebsattela)

Zusammenfassung

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Marcin Moskalewicz

Die Sprache der Philosophie und Theologie im Dienste der Medizin (am Beispiel einiger psychiatrischer Begriffe von Ludwig Binswanger und Viktor Emil von Gebsattel)1

Język filozofii i teologii w służbie medycyny (na przykładzie kilku pojęć psychiatrycznych Ludwiga Binswangera i Viktora Emila von Gebsattela)

Die lange Tradition des Gebrauchs philosophischer und theologischer Sprache in der Medizin reicht zurück bis in die Antike. Trotz des Sieges des Szientismus in der Wissenschaft im 20. Jahrhundert erfahren einige Begriffe eine Übertragung auf die medizinische Theorie und Praxis. Am Beispiel der Psychiatrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts soll gezeigt werden, wie Begriffe der hermeneutischen Phänomenologie und katholischen Theologie in die Medizin übernommen wurden, und damit neue Inhalte in die Medizin trugen. Der Beitrag stellt Beispiele aus den Werken von Gebsattels und Binswangers in den Mittelpunkt. Deren philosophische und theologische Begriffe werden vorgestellt und deren Funktion in der Entwicklung der Psychiatrie erläutert.

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