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Behaviorismus und Erkenntnistheorie im psychologisch-historischen Kontext

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Wolfgang Mack, Helmut E. Lück, Karl-Heinz Renner and Uwe Wolfradt

Das Buch enthält Beiträge zur Geschichte der Psychologie und zur Theoretischen Psychologie. Diese präsentieren Fragen und Reflexionen zum Vermächtnis des Behaviorismus in der gegenwärtigen Psychologie. Die Beiträge befassen sich außerdem mit Religionspsychologie und mit Persönlichkeiten der Psychologiegeschichte (Karl Bühler, Felix Krueger, Albert Wellek und Julius Bahle, Peter R. Hofstätter). Ein Beitrag erinnert an den Entstehungskontext des Rorschachtests. Die Theorieabstinenz der gegenwärtigen Psychologie kommt ebenso zur Sprache wie die Erkenntnistheorie von William James, das theoretische Chaos in der Emotionsforschung, die Epistemologie der Selbstbeobachtung bei Wilhelm Wundt sowie die Schichtenlehre Erich Rothackers.
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1913: Von der Zeitschrift zum Archiv für Religionspsychologie

Die Vorläufer der Zeitschrift für Religionspsychologie

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Abstract. The contribution deals with some of the early infrastructure in the psychology of religion, in particular with the Zeitschrift für Religionspsychologie, founded 1907 by the psychiatrist Johannes Bresler (1866–1942) und the theologian Gustav Vorbrodt (1860–1929). The engagement of the two first editors in the psychology of religion is described briefly, as well as the impact of the later editors: Georg Runze (1852–1938), a scientist of religion from Berlin, and Otto Klemm (1884–1939), an assistant of Wilhelm Wundt in Leipzig. The relationships to similar contemporary journals like The American Journal for Religious Psychology and the Archiv für Religionspsychologie are briefly addressed, as well the question, why they suffered a similar fate.

Mit dem Erstarken der Psychologie als selbstständigem Wissenschaftsbereich entstand auch die Religionspsychologie, und zwar mehr oder weniger gleichzeitig in den französisch- und deutschsprachigen Ländern. Vor allem in den letzteren wurde sie rasch zu einer regelrechten „Mode“. Neben ersten Ansätzen in den Werken der Gründerväter der Psychologie gab es hier um die Wende zum 20. Jahrhundert eine ganze Reihe von (meist liberal-protestantischen) Theologen, die, oft apologetisch motiviert, nach einer anthropologischen Fundierung für die ihrer Meinung nach universelle „Religion“ suchten (v. Belzen, in Vorbereitung). Aber nicht nur Theologen, sondern auch Gelehrte, von denen man es heute kaum erwarten würde, schrieben Artikel mit ‚Religionspsychologie‘ im Titel (wie z.B. Heidegger: 1912/2000). Es erschienen im damaligen deutschen Sprachraum sogar mehrere wissenschaftliche Medien für die neue...

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