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Fünfzig deutsche Gedichte des 20. Jahrhunderts, textnah interpretiert

Von Stefan George bis Ulla Hahn

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Christoff Neumeister

An fünfzig lyrischen Gedichten deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts wird eine Methode textnaher Interpretation vorgeführt. Grundlage ist dabei immer eine genaue sprachliche Analyse des betreffenden Textes, wobei auch die von ihm suggerierte Kommunikationssituation, sein Aussage-, Ausdrucks- und Appellcharakter sowie sein durch bestimmte Hervorhebungsmittel erzeugtes Wichtigkeitsrelief berücksichtigt werden. In der Regel wird auch die Lebenssituation des Autors, aus der das Gedicht hervorgegangen ist, in die Betrachtung mit einbezogen. Das Ergebnis erhebt nicht den Anspruch, die allein richtige Interpretation zu sein, wohl aber den, sich konsequent innerhalb des durch den Textbefund gesetzten Verständnisrahmens zu halten und insofern einen diesem angemessenen Deutungsvorschlag zu machen.
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47 Hahn: Spielregeln

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Spielregeln

Komm wir proben die Posse noch einmalwir kennen die Rollen zum Glückgibt es nicht mehr zu sagenwir spielen das alte Stück

Immer wieder dieselben Schrittebis hierher und weiter nichtimmer wieder dieselben Blickeaus einem andern Gesicht

Immer wieder dasselbe Stöhnenaus einem anderen Mundjedesmal dasselbe Versinkenin immer anderem Grund

Immer wieder dieselben Blumenam Anfang diesmal für michund im Schlußakt frische Tränenwie immer: diesmal um dich.

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