Show Less
Restricted access

Semantik der Leere in deutschen und polnischen Kulturtexten zur Shoah

Series:

Dominika Gortych

Die Autorin beschäftigt sich mit kritischen künstlerischen und literarischen Manifestationen des kulturellen Shoah-Gedächtnisses in Deutschland und Polen vor dem Hintergrund öffentlicher Debatten. Besonderes Augenmerk legt sie auf die vielfältigen semantischen Dimensionen der Leere als zentraler ästhetischer Kategorie in Kulturtexten. Sie fragt nach der Beschaffenheit der Erinnerungskulturen, dem Zusammenhang von Gedächtnis, bewohntem Ort und kollektiven Identitätskonstruktionen sowie dem Trauma der Täter, Zeugen und Nachgeborenen. Die neuen Poetiken der analysierten Werke ermöglichen eine Annäherung an die Shoah und ihre anhaltenden Folgen für alle beteiligten Gruppen. Die Katastrophe erscheint dort als absent und zugleich unterschwellig präsent, als eine am Ort und im Raum erlebbare Leere.
Show Summary Details
Restricted access

Danksagung

Extract



Diese Studie konnte nur durch die freundliche Unterstützung von Menschen und Institutionen verfasst werden, denen an dieser Stelle mein herzlicher Dank ausgesprochen werden soll. Die dreijährige Förderung von Seiten des DAAD im Rahmen des Vladimir-Admoni-Programms, dessen Träger die Germanistik-Institute der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Zielona Góra waren, ermöglichte eine eingehende Recherche für die Dissertation und eine nicht zu unterschätzende Arbeit im Kreis junger Nachwuchswissenschaftler. Auch das sechsmonatige Stipendium im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft zwischen der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie mehrere kürzere Forschungsaufenthalte in der Hauptstadt von Schleswig-Holstein erwiesen sich als äußerst fruchtbar für die Erforschung des Themas.

Für Inspiration und fachliche Beratung bedanke ich mich vor allem bei Katarzyna Śliwińska, weiterhin bei Małgorzata und Lothar Quinkenstein, Magdalena Saryusz-Wolska und Esther Dischereit; für die kritische Lektüre ausgewählter Fragmente des Textes bei Beate Sommerfeld und Anna Labentz; für die seelische Unterstützung bei meinen Freunden, Anna Datko und Marek Szałagiewicz, sowie bei meinen Eltern, die immer an mich glaubten und alle meine Vorhaben förderten.

Und last but not least danke ich meinem Doktorvater, Herrn Professor Jerzy Kałążny, der allen meinen Ideen mit Geduld und Toleranz entgegenkam, sie in eine fruchtbare Richtung lenkte und dabei die beiden Rollen als Vorgesetzter sowie als wissenschaftlicher Betreuer und kritischer Gesprächspartner miteinander in Einklang zu bringen wusste. Ohne...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.