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Die Wirksamkeit der Risikoausschlüsse für wissentliche und vorsätzliche Pflichtverletzungen in der D&O-Versicherung

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Johannes Dilling

Auf dem 70. Deutschen Juristentag 2014 nahm das Thema Managerhaftung eine wichtige Sonderstellung ein: Der Abschluss einer D&O-Versicherung bietet Managern eine Möglichkeit, ihr Haftungsrisiko zu reduzieren. Im vorliegenden Buch wird der Frage nachgegangen, welche zentralen Klauseln von D&O-Versicherern genutzt werden können, um im Ernstfall ihrer Verpflichtung zur Deckung/Zahlung doch noch entgehen zu können. Ca. 90 Prozent aller Deckungsstreitigkeiten werden im Vergleichswege beendet. Eine zentrale Rolle spielen dabei die sogenannten Risikoausschlüsse für wissentliche und vorsätzliche Pflichtverletzungen. Diese Ausschlüsse verstoßen nach Auffassung des Verfassers gegen § 307 Abs. 1, 2 BGB, da sie seiner Auffassung nach vom gesetzlichen Leitbild des § 103 VVG zu weit entfernt sind, den Versicherungsschutz aushöhlen und intransparent sind.
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Literaturverzeichnis

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Aktiengesetz, Großkommentar, Dritter Band, §§ 76-94, Hrsg. v. Klaus J. Hopt und Herbert Wiedemann, 4. Auflage, Berlin 2008, (zitiert: Bearbeiter in: GroßKomm)

Armbrüster, Christian: Verteilung nicht ausreichender Versicherungssummen in D&O-Innenhaftungsfällen, VersR 2014, S. 1 ff.

Arnold, Arnd: Die Steuerung des Vorstandshandelns, München 2007, (zitiert: Arnold, Die Steuerung des Vorstandshandelns)

Bach, Peter und Geiger, Martin: Die Entwicklung der Rechtsprechung bei der Anwendung des AGBG auf AVB, VersR 1993, S. 659 ff.

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