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Triangulation in der Fremdsprachenforschung

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Edited By Daniela Elsner and Britta Viebrock

Fremdsprachenlernen und Fremdsprachenunterricht sind facettenreiche Forschungsgegenstände, deren Untersuchung ein komplexes Design verlangt. Um ein multidimensionales Bild der ablaufenden Prozesse zu erhalten, werden in der fremdsprachlichen Unterrichtsforschung immer häufiger rekonstruktive und interpretative Verfahren mit standardisierten quantitativen Methoden verbunden. Methoden-, Theorie-, Daten- oder Beobachtertriangulation werden zur Überprüfung von Forschungsergebnissen sowie zur Erweiterung von Erkenntnismöglichkeiten eingesetzt. Die Beiträge in diesem Band zeigen die unterschiedlichen Dimensionen des Triangulationskonzepts, seine theoretischen Grundlagen sowie praktische Anwendungen. Sie sind im Anschluss an die zweite forschungsmethodische Sommerschule der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) entstanden.
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Ansätze zur Triangulation mithilfe qualitativer Forschungssoftware (MAXQDA 11)

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Claus Stefer

Dieser Beitrag fokussiert den Einsatz von MAXQDA 11, einer Software zur Analyse qualitativer Daten, im Kontext von triangulativen Datenauswertungsverfahren. Es werden die häufigsten und flexibelsten Triangulationsstrategien anwendungsorientiert aufgegriffen. Dargestellt werden sowohl einfache häufigkeitsorientierte Verfahrensweisen als auch komplexere Techniken wie die Arbeit mit Variablen, Joint Displays, Summary Grids, Elemente der quantitativen Inhaltsanalyse sowie die Intercoder-Übereinstimmug als grundlegender Ansatz der Forscher-/innentriangulation. Der Beitrag ist auf die Forschungspraxis hin ausgerichtet, d.h., dass die einzelnen Vorgehensweisen und die dahinterliegenden methodologischen Annahmen zunächst knapp vorgestellt werden, um im Anschluss ihre Umsetzung mithilfe von MAXQDA in den Blick zu nehmen.

Software zur Unterstützung des Forschungsprozesses hat sich als selbstverständlicher Teil moderner sozialwissenschaftlicher Forschung etabliert. Verfolgte diese Art Software zunächst vor allem das Ziel, etablierte Arbeitsabläufe qualitativer Forschung auf den Computer zu übertragen und so die Arbeit übersichtlicher und effizienter zu gestalten, so hat sich im Laufe von nunmehr über zwei Dekaden eine eigene Familie von Software für die qualitative Datenanalyse entwickelt, die durch das breite Spektrum angebotener Analysemöglichkeiten neue Perspektiven für die Datenauswertung eröffnet. Diese Art Analyseprogramme wird im deutschen Raum in der Regel als QDA-Software bezeichnet – das Kürzel steht für Qualitative Datenanalyse –, im englischsprachigen Raum ist die Bezeichnung CAQDAS (Computer Assisted Qualitative Data Analysis Software) gebräuchlich. Während der fortlaufenden Entwicklung konnte die Funktionalität der jeweiligen Programme nicht zuletzt aufgrund der rasant wachsenden Leistungsfähigkeit von Computern stetig wachsen. Die letzte Generation von...

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