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Das Instrumentarium der politischen und wirtschaftlichen Risikoabsicherung zur Investitions- und Handelsförderung in Afrika

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Manuel Fröling

Um deutsche Unternehmen bei ihrem Schritt in risikoreiche Auslandsmärkte wie die der Region Afrika zu unterstützen, hat die Bundesrepublik Deutschland die Instrumente der Auslandsgeschäftsabsicherung geschaffen – die Exportkreditgarantien, die Garantien für Ungebundene Finanzkredite und die Investitionsgarantien. Bisher werden die drei Bundesgarantien überwiegend für Geschäfte mit ausländischen Schuldnern in asiatischen und europäischen Schwellen- und Entwicklungsländern in Anspruch genommen. Im Hinblick auf die geringe Nachfrage nach den Instrumenten für Geschäfte mit Vertragspartnern in Afrika untersucht die Arbeit, aufbauend auf einer durchgeführten Unternehmensumfrage sowie Experteninterviews, verschiedene Ansätze zur Optimierung des Förderinstrumentariums.
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4 Instrumente der Auslandsgeschäftsabsicherung des Bundes

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4.1 Exportkreditgarantien

4.1.1 Definitorische Vorbemerkungen

Die Exportkreditgarantien des Bundes sind keineswegs ein neues Instrument im Förderkatalog der Außenwirtschaftsförderung. Vielmehr blicken sie auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück.342 Die gesetzliche Grundlage für die Exportkreditgarantien des Bundes wurde erstmals durch das Gesetz über die Übernahme von Sicherheitsleistungen und Gewährleistungen im Ausfuhrgeschäft vom 26. August 1949 geschaffen.343 Am 9. November 1949 fand die erste Sitzung des Ausfuhrgarantie-Ausschusses, dem heutigen Interministeriellen Ausschuss für Exportkreditgarantien, statt.344

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