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Das Instrumentarium der politischen und wirtschaftlichen Risikoabsicherung zur Investitions- und Handelsförderung in Afrika

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Manuel Fröling

Um deutsche Unternehmen bei ihrem Schritt in risikoreiche Auslandsmärkte wie die der Region Afrika zu unterstützen, hat die Bundesrepublik Deutschland die Instrumente der Auslandsgeschäftsabsicherung geschaffen – die Exportkreditgarantien, die Garantien für Ungebundene Finanzkredite und die Investitionsgarantien. Bisher werden die drei Bundesgarantien überwiegend für Geschäfte mit ausländischen Schuldnern in asiatischen und europäischen Schwellen- und Entwicklungsländern in Anspruch genommen. Im Hinblick auf die geringe Nachfrage nach den Instrumenten für Geschäfte mit Vertragspartnern in Afrika untersucht die Arbeit, aufbauend auf einer durchgeführten Unternehmensumfrage sowie Experteninterviews, verschiedene Ansätze zur Optimierung des Förderinstrumentariums.
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7 Empfehlungen zur Verbesserung der Auslandsgeschäftsabsicherung des Bundes

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Angesichts der Vielzahl der von den Unternehmen bei der Umfrage genannten Verbesserungsvorschläge wurde im Rahmen dieser Arbeit eine Auswahl getroffen. Dabei wurden die drei mehrfach genannten Vorschläge näher beleuchtet, bei denen, abgesehen von ihrer Relevanz für die Unternehmen, eine praktische Umsetzung am ehesten möglich erscheint. Untersucht wurden die Wünsche nach einer Intensivierung der Informationspolitik, nach einer weitergehenden Förderung für kleine und mittlere Unternehmen sowie nach einer Reduzierung der bürokratischen Hürden im Bereich der Instrumente der Auslandsgeschäftsabsicherung des Bundes.

Um die in der Umfrage von den Unternehmen geäußerten Vorschläge1059 zur Verbesserung der Förderinstrumente umfassend untersuchen zu können, wurden zudem verschiedene Expertengespräche1060 geführt. Besonders hervorzuheben sind die „vor-Ort-Interviews“1061 mit Vertretern der für die Förderinstrumente der Auslandsgeschäftsabsicherung des Bundes zuständigen Mandatare, Euler Hermes und PricewaterhouseCoopers, und mit Vertretern des BMWi. In diesen Gesprächen wurden die Experten einerseits gebeten, die Verbesserungsvorschläge der befragten Unternehmen zu bewerten. Andererseits wurden sie gefragt, wo sie selbst Ansätze für eine Verbesserung des bestehenden Förderinstrumentariums des Bundes sehen. Solche Ansätze sahen die Interviewpartner vor allem in der Anpassung der Deckungspolitik für die afrikanischen Länder. Ebenfalls bestand nach Auffassung der Experten eine Möglichkeit der Verbesserung in einer weiterführenden Verzahnung der Förderinstrumente der Auslandsgeschäftsabsicherung des Bundes mit den Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit. ← 221 | 222 →

7.1 Gezieltere Informationsbereitstellung

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