Show Less
Restricted access

EDV-unterstützte Optimierung der Verwaltungssprache in Österreich am Beispiel einer einer öffentlichen Kontrolleinrichtung

Günter Fradinger

Aus ihrer Entwicklung umgibt die Verwaltungssprache eine sprachliche Normierung im Hinblick einer Allgemeinverbindlichkeit gegenüber den Adressatinnen bzw. Adressaten, wobei deren historische Kodifikation sowohl in Wörterbüchern als auch in sonstigen Aufzeichnungen niedergeschrieben wurde. Dies betrifft auch die verbindliche Einhaltung der Gendergerechten Formulierungen in der österreichischen Verwaltungssprache: Durch Umformulieren des Satzes soll die bzw. der Handelnde eindeutig in den Prüfberichten benannt werden. Diese Arbeit zeigt, inwieweit im Hinblick einer optimalen Verständlichkeit und Lesbarkeit der Verwaltungssprache und deren Texte für die Adressatinnen bzw. Adressaten diese Ziele mithilfe einer EDV-Unterstützungshilfe zu erreichen sind. Zusätzliches Infomaterial ist dem Buch auf einer CD beigefügt.
Show Summary Details
Restricted access

15. Sicht der Führungsebene

Extract

Schwierigkeiten und höchste Konzentration beim Lesen langer Prüfberichte bzgl. im Hinblick auf an sich einfache Passagen erfordern die einheitliche Verwendung eines standardisierten Schreibstils der Prüfberichte.

Die Redaktion von unterschiedlichen Schreibstilen birgt naturgemäß große Problematiken in sich, die mit der Unterstützung der Software „CLAT“ auf zu verwendende Abkürzungen und Titulierungen hintangehalten werden.

Der Schwerpunkt der Redaktion kann mehr auf Inhaltliches anstelle von „Regeln“ gelegt werden, da neben der Grammatik und Rechtschreibung auch „Gendergerechte Formulierungen“ bei der Erstellung von Dokumenten mit der Unterstützungshilfe überprüft werden.

Das Werkzeug „CLAT“ soll hierfür als eine Arbeitserleichterung und Unterstützungshilfe dienen.

Das „Festhalten an Vorgaben“ bzw. ein Verlust an Kreativität durch „Verlassen“ auf die Software „CLAT“ soll nicht vorherrschen, da letztlich die Anwenderinnen bzw. Anwender entscheiden, ob und wie eine angezeigte Fehlerstelle korrigiert wird. Daher sollen augenscheinliche Fehler oder nicht verständliche Korrekturanweisungen dem Wartungspersonal weiterhin gemeldet werden, um dieses Werkzeug weiterhin für den Einsatz in der Kontrolleinrichtung optimieren zu können.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.