Show Less
Restricted access

Wissensproduktion und koloniale Herrschaftslegitimation an den Kölner Hochschulen

Ein Beitrag zur «Dezentralisierung» der deutschen Kolonialwissenschaften

Series:

Anne-Kathrin Horstmann

Köln und seine Hochschulen blicken auf eine lange, bisher vernachlässigte koloniale Vergangenheit zurück. Sowohl in der Zeit des realen Kolonialbesitzes als auch im Zuge des Kolonialrevisionismus der Weimarer Republik und der NS-Zeit spielten «koloniale Themen» eine kontinuierliche Rolle in Wissenschaft und Öffentlichkeit, obwohl Köln nicht auf den ersten Blick als Kolonialmetropole erscheint und es in der Stadt nie ein «Kolonialinstitut» gab. Wissensproduktion und koloniale Herrschaftslegitimation waren dennoch eng miteinander verknüpft. Die Studie spürt dieser vielschichtigen Verbindung nach und liefert durch ihren lokalhistorischen und postkolonialen Ansatz nicht nur neue Erkenntnisse für die Universitäts- und Stadtgeschichte, sondern auch für eine kritische Wissenschafts- und Kolonialgeschichte.
Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract



Die vorliegende Studie ist die um den Anhang und die Abbildungen sowie einige weiterführende Literaturhinweise ergänzte Fassung meiner Dissertation, die im Februar 2014 von der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln angenommen wurde. Sie ist ‚Produkt‘ einer Phase meines Lebens, die nicht nur einigermaßen viel Zeit in Anspruch genommen, sondern auch Energie und Nerven gekostet hat. Gleichzeitig bin ich dankbar für diese ebenso spannende, interessante, bereichernde und schöne Zeit und vor allem stolz, ihr Ergebnis nun in den Händen halten zu können…

Ich bin dankbar für all die Begegnungen, Gespräche und Diskussionen in diesem Kontext und für die Unterstützung vieler lieber Menschen während dieser Zeit, ohne die diese Arbeit nicht das wäre, was sie heute ist – ihnen möchte ich an dieser Stelle von ganzem Herzen danken!

Mein besonderer Dank gilt meiner Doktormutter Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst, die mich von Beginn meines Studiums an begleitet und mich durch ihre Seminare für einen kritischen Blick sensibilisiert hat. Während der Promotionsphase hat sie mir immer den nötigen Freiraum gelassen und mich ermutigt an mein Projekt, an mich und meine Sichtweise der Dinge zu glauben. Gleichzeitig hat sie mich aber, wann immer es nötig war, mit ihrem Fachwissen und ihrer (Lebens)Erfahrung unterstützt und bei jedem auch noch so kleinen Problem ein offenes Ohr für mich gehabt und ihre Hilfe angeboten. Ich weiß, dass diese...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.