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Konfliktfelder und aktuelle Entwicklungen bei städtebaulichen Planungen

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Stephan Mitschang

In unterschiedlichen Rechtsgebieten lassen sich Konfliktfelder und aktuelle Entwicklungen der städtebaulichen Planung ablesen. Dazu zählen beispielsweise für die Umweltprüfung die Konsequenzen, die sich aus der möglichen Ausweitung des Anwendungsbereichs ergeben können, oder der im Hinblick auf die Innenentwicklung stärker zu beachtende Belang der Verschattung sowie Anwendungsfragen bei Festsetzungen zum Baurecht auf Zeit. Aktuelle Entwicklungen betreffen die Änderung der Umweltverträglichkeitsprüfungs-Richtlinie, das geänderte Abstandsflächenrecht sowie zentrale Versorgungsbereiche in der Flächennutzungsplanung, Änderungen bei den Heilungsvorschriften für das beschleunigte Verfahren und der Einsatz der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme vor dem Hintergrund der Wohnungsnot in den Ballungsräumen. Dieser Tagungsband dokumentiert die Themenfelder, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachtagung am 16. und 17. September 2013 an der Technischen Universität Berlin behandelt wurden.
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Was macht die Planungspraxis: Zentrale Versorgungsbereiche auch im Flächennutzungsplan der Stadt Bonn?

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Einen Blick in die Planungspraxis wirft der Bericht von Michael Isselmann, der als Leiter des Stadtplanungsamtes Bonn die Bedeutung der Darstellung zentraler Versorgungsbereiche im Flächennutzungsplan der Bundesstadt Bonn erläutert.

Michael Isselmann, head of the planning office in Bonn, offers a look into planning practice and explains the importance to represent central supply areas in the preparatory land-use plan of the Federal City of Bonn.

Der heute gültige Flächennutzungsplan (FNP) geht zurück auf das Jahr 1975. Bei einer Gesamtfläche des Stadtgebiets Bonns von etwa 141 km2 entfallen ca. 43 % auf die Siedlungsfläche (61,0 km2) und ca. 57 % auf Freiflächen (80,0 km2). Waldflächen mit rund 41,6 km2 stellen den größten Anteil der Freiflächen, es folgen landwirtschaftliche Flächen mit 16,5 km2, Grünflächen mit 16,3 km2 und Wasserflächen mit 5,5 km2. Bei den Siedlungsflächen machen die Wohnbauflächen mit ca. 37,1 km2 den größten Anteil aus, es folgen gemischte Bauflächen mit 5,7 km2, Sonderbauflächen und gewerbliche Bauflächen mit jeweils 5,2 km2 und sonstige Siedlungsflächen mit ca. 8,4 km2.

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