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Sprachvariation und Sprachreflexion in interkulturellen Kontexten

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Edited By Corinna Peschel and Kerstin Runschke

Linguistik und Sprachdidaktik müssen sich, wollen sie auf der Höhe der wissenschaftlichen Entwicklung bleiben, einiger zentraler Aspekte annehmen. Drei der wichtigsten sollen in diesem Band in ihren Zusammenhängen beleuchtet werden: Sprachvariation, Sprachreflexion und interkulturelle Kommunikation. Diese Trias eröffnet gerade in ihrem Zusammenspiel eine Fülle spannender linguistischer und didaktischer Fragestellungen. Neben der Rolle der Variation im heutigen Deutsch und den daraus folgenden didaktischen Konsequenzen werden neue Aspekte der Sprachreflexion betrachtet. In Zeiten eines immer stärker multikulturell geprägten Europa müssen – in Gesellschaft und Schule – auch Fragen der Sprachvariation und -reflexion noch stärker unter einem interkulturellen Aspekt betrachtet werden.
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Grammatik und Methode

Abstract

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The chapter by Roche & Suñer explores potential applications of Cognitive Grammar to language acquisition research and language instruction. In doing so, it offers an intriguing venue for bridging the gap between these estranged disciplines. The chapter discusses the theoretical underpinnings of the conceptual metaphor approach and explains its application to what can be considered the learner’s major challenge in language acquisition: managing the transfer difference which arises from the contact of various conceptual systems. It goes on to argue that, as a consequence, grammar acquisition is rooted in the conceptual system and can only be taught efficiently when the link between its conceptual basis and its lexical representations is made transparent and established sufficiently. The chapter sketches out the major aspects of an innovative approach to a concept-based animated grammar of German which sets out to apply a broad range of principles of Cognitive Grammar to foreign language learning.

Grammatik gilt vielen Lehrkräften als die größte Herausforderung im Fremdsprachenerwerb und demnach als das Rückgrat des Sprachunterrichts. Daher orientiert sich die Fremdsprachendidaktik schon immer an vorwiegend strukturellen, formellen und abstrakten Ansätzen der Systemdarstellung, versucht aber immer wieder, diese durch unterrichtsmethodische Maßnahmen vereinfachter, bunter und spielerischer zu verpacken. Übersehen wird aber allzu oft, dass diese vermeintlich motivierenden Elemente im Sinne einer negativen kognitiven Belastung auch eher lernhemmend wirken und damit den umgekehrten Effekt bewirken können (vgl. Sweller 2005). Es ist überhaupt bemerkenswert, wie wenig wissenschaftlich belastbare, lernrelevante Erkenntnisse den Grammatikunterricht...

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