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Der Koch ist der bessere Arzt

Zum Verhältnis von Diätetik und Kulinarik im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit- Fachtagung im Rahmen des Tages der Geisteswissenschaften 2013 an der Karl-Franzens-Universität Graz, 20.6.–22.6.2013

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Andrea Hofmeister-Winter, Helmut W. Klug and Karin Kranich

Vorbeugen ist besser als heilen – unter diesem Motto lässt sich die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge in Mittelalter und Früher Neuzeit zusammenfassen. 16 Fachbeiträge von international angesehenen Wissenschaftler/innen und jungen Nachwuchsforscher/innen aus den Fächern Germanistische Literatur- und Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft/Medizingeschichte, Volkskunde, Archäologie, Kunstgeschichte und Theologie widmen sich in quellennahen Studien breit gestreuten Aspekten der Gesundheitslehre und der Kulinarik des (vorwiegend) deutschsprachigen Raums von der Antike bis in die Barockzeit. Die einzelnen Beiträge beleuchten vielfältige Fragestellungen aus unterschiedlichsten Perspektiven und wollen so diesem transdisziplinären Forschungsbereich neue, grundlegende Impulse verleihen.
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Italienische Rezepte in der anonymen Kochrezeptsammlung der Handschrift Cgm 415

Merkmale italienischer Rezepte

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Natascha Guggi (Graz)

Abstract

In the manuscript catalogue of the Bavarian state library Karin Schneider assumed that the anonymous collection of German cooking recipes in Cgm 415 (fol. 37v–98r) appeared to be translated originally from an Italian original. In order to reassess this assumption in my paper I analyse 1) which recipes are expressly called Italian by the scribe, 2) which are named after towns in northern Italy (Venice, Padua, Verona), or 3) which recipes list Italian ingredients that can be identified with modern Italian names. Another step is to contrast some of these recipes with texts from other 14th century Italian recipe collections. One striking result of my analysis is that the translator tried to adapt Italian culinary recipes to a Bavarian kitchen by substituting foreign ingredients for regional products.

Die Handschrift Codex germanicus monacensis 415 (kurz Cgm 415) der Bayerischen Staatsbibliothek in München1 besteht aus zwei zusammengebundenen Faszikeln, die von zwei verschiedenen Händen geschrieben worden sind. Es handelt sich hierbei um eine überwiegend deutschsprachige Sammelhandschrift aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im ersten Faszikel findet sich unter anderem eine anonyme Kochrezeptsammlung, die Gegenstand dieses Beitrages ist.

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