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Schadensersatz und Entschädigung in Folge von Diskriminierung im deutschen und englischen Arbeitsrecht

Eine rechtsvergleichende Studie unter Berücksichtigung des Europarechts

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Mathias Kaufmann

Die Umsetzung der europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sieht als zentrale Rechtsfolge Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche des benachteiligten Stellen- oder Aufstiegsbewerbers vor. Die Ausgestaltung dieser Rechtsfolge durch den deutschen Gesetzgeber bringt dogmatische, praktische und europarechtliche Probleme mit sich, wie z.B. die Bestimmung des Umfangs des materiellen und immateriellen Schadens. Der Autor analysiert die Probleme und unterbreitet Lösungsvorschläge. Hierbei macht er sich den rechtsvergleichenden Blick nach England, das die Richtlinie ebenfalls in nationales Recht umzusetzen hatte, zunutze. Die jahrzehntelange Erfahrung des englischen Antidiskriminierungsrechts kann für den deutschen Rechtsanwender hilfreich sein.
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3. Kapitel: Schadensersatz und Entschädigung im Rechtsvergleich

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A. Vorbemerkung

Nachfolgend werden die Ergebnisse zu Schadensersatz und Entschädigung nach deutschem und englischem Recht als Rechtsfolge einer Benachteiligung zusammengefasst und gegenübergestellt. Dabei wird auch geprüft, ob die englische Herangehensweise an ein Problem ein denkbarer Lösungsweg für ein deutsches Rechtsproblem sein kann. Sollte dies der Fall sein, wird untersucht, ob das englische Recht de lege ferenda oder möglicherweise sogar de lege lata im deutschen Recht Berücksichtigung finden könnte und sollte.

I. Rechtsfolge

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