Show Less
Restricted access

Narrative Kompetenz in der Fremdsprache Englisch

Eine empirische Studie zur Ausprägung mündlicher Erzählfertigkeiten am Ende der Sekundarstufe I

Series:

Hannah Ruhm

Erzählen ist eine kommunikative Grundfertigkeit und wichtige Kulturtechnik. Auch in der Fremdsprachendidaktik wird die Bedeutung von Erzählfähigkeit als Schlüsselkompetenz zunehmend betont. Diese empirische Studie untersucht und modelliert mündliche narrative Kompetenz in der Fremdsprache Englisch. Die Datengrundlage bilden mündliche Erzählungen von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I. Anhand der qualitativen Auswertung wird datengeleitet ein Modell entwickelt, das die Teilkompetenzen und die möglichen Abstufungen fremdsprachlicher narrativer Kompetenz konkret beschreibt. Die Studie kann somit Hinweise für die Diagnose und Förderung von Erzählkompetenzen im Fremdsprachenunterricht geben und zur Ausdifferenzierung curricularer Dokumente beitragen.
Show Summary Details
Restricted access

4 Forschungsdesign und Methoden

Extract



Dieses Kapitel beschreibt ausgehend von den in Kapitel 3 formulierten Fragestellungen die Konzeption der Untersuchung und gibt einen Überblick zur Entwicklung der Erhebungsinstrumente und den verwendeten Methoden der Datenerhebung. In Abschnitt 4.1 wird das Forschungsvorhaben in seinen Gesamtkontext eingeordnet und grundsätzliche methodische Entscheidungen werden erläutert. Daran anknüpfend wird in Abschnitt 4.2 das Forschungs­design vorgestellt. Abschnitt 4.3 enthält einen Überblick zu den einzelnen Untersuchungsverfahren (Schülerfragebogen, schriftliche Kurztests, Erhebung mündlicher Erzählungen). An dieser Stelle werden die Entwicklung und der Einsatz der Forschungsinstrumente unter Rückbezug auf die theoretischen Vorüberlegungen begründet.

4.1 Grundlegende methodische Entscheidungen

Die empirische Tradition der fremdsprachendidaktischen Forschung ist vergleichsweise jung. Gerade in Bezug auf die Entwicklung methodologischer Standards, so stellt Riemer (2006) fest, konnte die Fremdsprachenforschung lange Zeit aufgrund unzureichender „forschungsorganisatorische[r] und forschungspraktische[r] Voraussetzungen […] noch nicht mit elaborierten Methodendiskursen in anderen Fächern (insbesondere Sozialwissenschaften und Psychologie) Schritt halten“ (Riemer 2006: 452). Seit einigen Jahren verstärkt sich allerdings „das Bemühen um eine reflektierte empirische Fundierung der Fremdsprachenforschung“ (Lütge et al. 2009: 10), was sich auch in der zunehmenden Anzahl methodologisch orientierter Publikationen zeigt.51

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.