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Arbeitnehmerschutz von geschäftsführenden Gesellschaftsorganen im Lichte der «Danosa»-Entscheidung des EuGH

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Inga Hildebrand

Vor dem Hintergrund, dass Gesellschaftsorgane im deutschen Recht bislang überwiegend nicht als Arbeitnehmer gelten, untersucht die Arbeit die Auswirkungen der Danosa-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 11.11.2010 auf die Anwendung des nationalen Arbeitsrechts bei geschäftsführenden Organmitgliedern. Im Fokus steht dabei zum einen die Frage, für welche Organmitglieder sich ausgehend von den vom EuGH aufgestellten Kriterien, nach denen auch Mitglieder der Unternehmensleitung Arbeitnehmer im Sinne des Unionsrechts sein können, Konsequenzen ergeben. Im Zentrum steht hierbei der GmbH-Geschäftsführer. Zum anderen werden anhand der verschiedenen EU-Richtlinien die Auswirkungen der EuGH-Vorgaben auf die konkrete Anwendung der nationalen arbeitsrechtlichen Vorschriften auf diesen Personenkreis untersucht. Den Schwerpunkt bilden hier die Mutterschutzrichtlinie sowie die verschiedenen Gleichbehandlungsrichtlinien. Abgeschlossen wird die Untersuchung durch kurze Überlegungen zu einer möglichen Anpassung des Arbeitnehmerstatus des GmbH-Geschäftsführers im nationalen Recht sowie zum Korrekturbedarf der nationalen Rechtsprechung.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit ist während meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht von Univ.-Prof. Dr. Hartmut Oetker entstanden. Sie wurde im Sommersemester 2014 von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Dissertation angenommen. Für die Veröffentlichung wurden Rechtsprechung und Literatur bis Ende Mai 2014 berücksichtigt.

Herzlich bedanken möchte ich mich bei meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Hartmut Oetker, insbesondere für die Anregung des Themas, die konstruktive Betreuung der Arbeit, bei deren Erstellung er mir größten wissenschaftlichen Freiraum ließ, sowie für die engagierte Vorantreibung des Promotionsverfahrens. Für die äußerst zügige Erstellung des Zweitgutachtens danke ich vielmals Herrn Prof. Dr. Stefan Lunk. Bei den Herausgebern der Zivilrechtlichen Schriften zum Wirtschafts-, Bank- und Arbeitsrecht, Herrn Univ.-Prof. Dr. Arnd Arnold sowie Herrn Univ.-Prof. Dr. Hartmut Oetker, bedanke ich mich für die Aufnahme in die Schriftenreihe.

Größten Dank schulde ich darüber hinaus meinem Vater, Herrn Jörg Littmann, der nicht nur das gesamte Manuskript Korrektur gelesen hat, sondern auch jederzeit zu anregenden Diskussionen über das Thema der Arbeit bereit war.

Mein besonderer Dank gilt schließlich meinen Eltern, die mich während meiner gesamten Ausbildung in jeder Hinsicht unterstützt haben. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet.

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