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Religiöse Früherziehung in Judentum, Islam und Christentum

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Edited By Kathrin Klausing and Erna Zonne

Wie und wo findet religiöse Früherziehung statt? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen hier unter den abrahamischen Religionen? Der Band bietet einen Einblick in Theorie und Praxis des breiten und heterogenen Feldes religiöser Früherziehung, vermittelt Hintergrundwissen und Grundlagen, schaut in die Familien, in die Kindertagesstätten und in die Gemeinden und zeigt erstes interreligiöses Lernen auf. Schwerpunkte bilden auf diesem Weg die Anthropologie, die Glaubenserziehung zu Hause, die Unterstützung der Glaubenserziehung in den Glaubensgemeinschaften und in den Kindertagesstätten. Den Herausgeberinnen ist gelungen, was sich auf dem Feld der Interreligiosität als angestrebtes Ziel darstellt, nämlich im Nebeneinander das Miteinander erkennbar und nutzbar zu machen.
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Religiöse Früherziehung in Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft

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Erna Zonne

In dieser Einführung soll erkundet werden, wie religiöse Früherziehung in Kindertageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft anno 2013 aussieht. Die Situation der religiösen Früherziehung in jüdischen und muslimischen Kindertageseinrichtungen wird in diesem Band von Tatjana Linets1 aus Osnabrück und von Iman Reiman2 aus Berlin vorgestellt.

In diesem Beitrag werden die Betrachtung einiger Konzepte der kirchlichen Kitas, eine Besprechung einer empirischen Studie und die Diskussion der eher neuen Situation der Früherziehung bei ganz jungen Krippenkindern erfolgen. Weiterführend werden Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit bzw. die Delegierung der religiösen Erziehung an Geistliche erörtert. Eine Abhandlung über weltanschauliche Unterschiede bei den ErzieherInnen an kirchlichen Kindertagesstätten sowie praktische Probleme und Chancen, die diese Unterschiede für die religiöse Früherziehung mit sich bringen, wird diesen Artikel abschließen.

Gegenwärtig ist in der Regel das Proprium kirchlicher Kindergartenarbeit – vom christlichen Menschenbild ausgehend –, das Kind in aller Offenheit als Subjekt anzusehen und auf seinem je eigenen weltanschaulichen Weg zu begleiten3. Ulrich Kuhnke wird diese anthropologische Fundierung religiöser Früherziehung in seinem Artikel „Wie ein Kind – Ein narrativ-theologischer Beitrag zum Trialog über Kindheit und Elternschaft aus christlicher Sicht“4 näher ausführen.

Aufgrund dieser offenen Haltung gegenüber anderen Religionen, die in den Kindergärten in Trägerschaft der evangelischen und katholischen Kirche von den MitarbeiterInnen vorgelebt werden soll, wird in den meisten Fällen der ka ← 15 | 16 → techetisch-kerygmatische Ansatz nicht...

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