Show Less
Restricted access

Corpus

Beiträge zum 29. Forum Junge Romanistik

Series:

Edited By Teresa Hiergeist, Laura Linzmeier, Eva Gillhuber and Sabine Zubarik

Der Sammelband legt seinen Fokus auf Körper und Korpora der Romania. Er schlägt somit eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem menschlichen Leib in seiner kulturellen sowie literarischen Relevanz und der Untersuchung von Textsammlungen und Aufnahmen, die die sprachliche Diversität des Kulturraums inkarnieren. Er behandelt den Körper in Aufführungskontexten, im Rahmen der Identitätskonstruktion, im Spannungsfeld machtpolitischer Interessen sowie in Hinblick auf die Historizität seiner Bewertung und er lotet die Möglichkeiten der Korpusanalyse und -planung aus. Mit Beiträgen aus der hispanistischen, galloromanistischen, italianistischen, katalanistischen und rumänistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft.
Show Summary Details
Restricted access

Pathos-Formel Körper. Schmerz-Gestalten in postmodernen Operninszenierungen von Monteverdi bis Mozart

1.  Oper einst und jetzt – einleitende Überlegungen

Extract



Abstract: Secondo Umberto Eco, ogni epoca ha il proprio postmoderno. Partendo da questa posizione metastorica, il presente articolo riflette su come le rappresentazioni contemporanee di alcune opere liriche barocche e classiche mettano in scena il corpo e il dolore. Verranno analizzate in particolare rappresentazioni recenti di Così fan tutte (1790), una collaborazione di W.A. Mozart e del suo librettista Lorenzo Da Ponte. Gli esempi di Peter Sellars (1986) e di Doris Dörrie (2001), sui quali si concentra il contributo, mostrano le tensioni tra gli affetti dolorosi e il lieto fine, tra pathos ed ironia che si manifestano allo stesso tempo, continuando a trasformare topoi e modelli dalla tradizione retorica già messi in gioco nel libretto di Da Ponte e nella musica di Mozart.

Mit ihrer Pluralität der Codes, die Text, Musik und Szene gleichermaßen umgreift, kann die Opernbühne von je als privilegierter Ort der Modellierung von Körperlichkeit gelten. Verdankt sich die wie zufällige Genese des Genres im Florenz der Renaissance dem Versuch, den vermuteten Deklamationsmodus antiker Tragödien zu rekonstruieren (cf. Pfeiffer 1992, 19; Gier 1998, 41; Risi 2005, 229),1 so lässt sich das intermediale Laboratorium ‚Oper‘ aus der Perspektive heutiger Debatten in den Kulturwissenschaften an der Schnittstelle von performative und emotional turn lokalisieren: In der Oper als kultureller Aufführungspraxis ‚großer Gefühle‘ konvergieren und kulminieren Phänomene des Ephemeren, die den eingeübten Gegenstandsbereich literaturwissenschaftlicher Forschung, die auf Dauer abgestellte Textform, in mehr als nur...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.