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Die Eizellspende im deutschen und dänischen Recht

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Johanna Radatz

Die Arbeit erörtert die juristischen Aspekte der Eizellspende in der Reproduktions- und Regenerativmedizin. Sie beginnt mit einer kurzen Darstellung der medizinischen Grundlagen der Eizellspende. Danach wird das Verbot der Eizellspende durch das deutsche Embryonenschutzgesetz anhand der Rechtsgrundlagen des Europarates sowie der geltenden europa- und verfassungsrechtlichen Normen überprüft. Daran schließt sich ein Rechtsvergleich mit der Rechtsordnung Dänemarks an, die einen weitreichenden Gegenentwurf zum deutschen Verbot der Eizellspende darstellt. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Rechtsvergleichs wird schließlich ein Gesetzesvorschlag zur zukünftigen Regelung der Eizellspende unterbreitet.
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B. Medizinische Grundlagen

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Im Folgenden werden die medizinischen Rahmenbedingungen der Eizellspende erörtert. Die Darstellung soll verdeutlichen, welche Möglichkeiten und Risiken die Eizellspende in verschiedenen Bereichen mit sich bringt. Daher beziehen sich die folgenden Ausführungen nicht nur auf die Bedeutung der Eizellspende in der Reproduktionsmedizin, sondern auch auf die Anwendungsmöglichkeiten in der Regenerativmedizin (therapeutisches Klonen). Erst nach Klärung der Begrifflichkeiten und genauen Umstände der Verfahren hinsichtlich Eingriffstiefe und -schwere, lässt sich die bestehende gesetzliche Regelung an den Grundrechten überprüfen10.

I. Einleitung

Die Geschichte der Eizellspende in der Reproduktionsmedizin und in der Regenerativmedizin ist noch jung.

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