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Reiseziel Italien

Moderne Konstruktionen kulturellen Wissens in Literatur – Sprache – Film

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Alessandra Lombardi, Lucia Mor and Nikola Roßbach

Wie sieht das Italienbild des 20. Jahrhunderts aus? Die Beiträge des interdisziplinären Bandes analysieren moderne Wissenskonstruktionen in Literatur, Sprache und Film und geben dem deutsch-italienischen Dialog neue Impulse. Drei Themenbereiche stehen dabei im Mittelpunkt: Zum einen bedeutet Italien in der literarischen Moderne – in Romanen, Gedichten, Reiseberichten, Briefen – zugleich Mythos und Mythosdestruktion. Welches «Wissen» wird transferiert oder erst generiert? Zum anderen modelliert die Tourismussprache Italien als Anderswelt. Die «fremde» Sprachkultur als Teil kultureller Identität zu analysieren ist eine zentrale Forschungsaufgabe. Und schließlich zeigen deutsche Filmkameras Italien als Sehnsuchtsort, aber auch als Land von Arbeitsmigration und Kriminalität. Typisieren sie Land und Menschen – oder unterlaufen sie das stereotype Italien-«Wissen» subversiv?
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Der deutsche Autorenfilm und Italien

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The essay offers a number of observations on the role of Italy in German auteur cinema, with a particular focus on the financial, cultural and identity-related reasons which have led founders of the „Neuer Deutscher Film“ to dissociate themselves from the genre of the „Italienfilm“. The latter is one of the most successful genres of western German cinema of the 1950s. At the end, the author briefly analyses a pattern similar to the so-called „Berliner Schule“ which sets itself against the so-called „cinema of the consensus“ (Rentschler).

Il contributo presenta alcune riflessioni sul ruolo dell’Italia nel cinema d’autore tedesco, in particolare sulle ragioni economiche, culturali e identitarie che hanno prodotto una netta presa di distanza da parte dei fondatori del „Neuer Deutscher Film“ nei confronti del genere dell’ „Italienfilm“, uno dei più fortunati generi del cinema tedesco occidentale degli Anni Cinquanta. Nella parte finale viene in breve analizzata una costellazione analoga relativamente alla cosiddetta „Berliner Schule“ in opposizione al cosiddetto „cinema of the consensus“ (Rentschler).

Vergleicht man den Forschungsstand zum Italienbild/zur Italienreise in der deutschen Literatur mit der Bibliographie zum Thema Italien bzw. Italienbild im deutschen Kino, dann fällt sofort eine erstaunliche Disproportion auf, die nicht nur mit der Tatsache zu rechtfertigen ist, dass das Kino ja erst seit 120 Jahren existiert und die film studies eine relativ junge Sparte der Geistes- und Kulturwissenschaften sind.

Eine eher populärwissenschaftliche Publikation aus dem Jahre 1996, ein Katalog, der einen Zyklus des Goethe-Instituts Rom begleitet...

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