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Forschungs- und Entwicklungskosten

Abschlusspolitische Gestaltungsspielräume und Determinanten für deren Ausübung

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Nico Kavvadias

Die Arbeit untersucht multiparadigmatisch das für Forschung & Entwicklung spezifische Bilanzierungsverhalten. Ausgangspunkt ist eine normendeskriptive Analyse der abschlusspolitischen Gestaltungsspielräume nach internationalen und handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften. In einer breitangelegten deskriptiv-empirischen Studie wird das F&E-spezifische Bilanzierungsverhalten deutscher börsennotierter Unternehmen untersucht. Dabei erstaunt, wie viele Unternehmen ihren Offenlegungspflichten nicht in vollem Umfang nachkommen. Im Rahmen der sich anschließenden positiv-empirischen Studie werden die Determinanten des F&E-spezifischen Bilanzierungsverhaltens umfassend eruiert. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass das Bilanzierungsverhalten maßgeblich durch die Risikoaversion der Manager beeinflusst wird.
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5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick

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Die Kernergebnisse dieser Arbeit sind:

1. Normendeskriptive Analyse

• Sowohl nach handelsrechtlichen als auch nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften existieren erhebliche abschlusspolitische Gestaltungsspielräume. Diese resultieren nach IAS 38 hauptsächlich aus der Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe (faktische Wahlrechte), die durch den singulären Charakter von F&E-Aktivitäten verschärft werden. Nach handelsrechtlichen Vorschriften sind die abschlusspolitischen Gestaltungsspielräume in erster Linie auf explizite Ansatz- und Bewertungswahlrechte zurückzuführen.

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