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Ein Konzept zur Umsetzung der Ausgleichsfunktion bei der Bemessung des Schmerzensgeldes

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Mareike Keller

Die Verfasserin arbeitet die Mängel der gegenwärtigen Schmerzensgeldbemessung deutscher Gerichte heraus, indem sie neben ihrer Vereinbarkeit mit der Grundsatzentscheidung des Großen Zivilsenats des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 1955 ihre rechtstatsächlichen Auswirkungen und ihre verfassungsrechtliche Vereinbarkeit untersucht. Sodann stellt sie das System der taggenauen Bemessung des Schmerzensgeldes als alternatives Bemessungssystem vor und untersucht die Eignung seiner methodischen Kernelemente zur Beseitigung der gegenwärtigen Bemessungsmängel. Die erste Bemessungsstufe des Systems (Stufe I) wird in die schadensrechtliche Systematik der §§ 249 ff. BGB eingeordnet, bevor es mithilfe eines Vergleichs mit den Bemessungssystemen Frankreichs, Italiens und Spaniens erneut überprüft wird.
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Literaturverzeichnis

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Aarnio, Aulis: Wegen Recht und Billigkeit, Vorträge und Aufsätze aus 10 Jahren, Berlin 1988, zitiert: Aarnio, Wegen Recht und Billigkeit.

Ady, Johannes: Ersatzansprüche wegen immaterieller Einbußen, Dissertation, Tübingen 2004, zitiert: Ady, Ersatzansprüche wegen immaterieller Einbußen.

Armbrüster, Christian: Grundfälle zum Schadensrecht, JuS 2007, S. 411–418.

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