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Die Krönung Josephs II. zum Römischen König in Frankfurt am Main

Logistisches Meisterwerk, zeremonielle Glanzleistung und Kulturgüter für die Ewigkeit

Bernhard Macek

Das Buch vermittelt ein umfassendes Bild von den ebenso aufwendigen wie glanzvollen Krönungszeremonien Josephs II. zum Römischen König. Dabei kommt nicht nur die Vergangenheit zur Sprache, sehr wohl wird auch der Gegenwartsbezug hergestellt. Zahlreiche Darstellungen noch heute existierender Krönungsinsignien sowie häufige Verweise auf Sammlungen und Museen laden den Leser ein, sich auf Spurensuche zu begeben. Wien und Frankfurt sind gleichsam als Hauptdrehorte der Krönungsfeierlichkeiten im Heiligen Römischen Reich zu nennen. Als Ergebnis liegt ein Buch vor, das Vergangenes mit Gegenwärtigem verknüpft und detaillierte kulturhistorische Vorgänge auf interessante und amüsante Weise beschreibt.
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III. Die Wahl zum Römischen König

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Am 27. März war der Tag der Wahl gekommen. Der Akt fand im Bartholomäusdom statt, welcher seit dem ausgehenden Mittelalter als Austragungsort der Wahl fungierte. Bereits der Staufer Friedrich I. Barbarossa war 1152 hier zum Römischen König gewählt worden.104 Kaiser Karl IV. hatte in der Goldenen Bulle Frankfurt zum fixen Wahlort bestimmt und damit ein Vorgehen bestätigt, das in der Praxis seit geraumer Zeit schon so gehandhabt worden war.

Abb. 10, St. Bartholomäuskirche

Schon am Abend vor dem Wahltag wurde die Stadt nach außen hin abgeriegelt, wie dies auch Goethe beschreibt:

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