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Die Krönung Josephs II. zum Römischen König in Frankfurt am Main

Logistisches Meisterwerk, zeremonielle Glanzleistung und Kulturgüter für die Ewigkeit

Bernhard Macek

Das Buch vermittelt ein umfassendes Bild von den ebenso aufwendigen wie glanzvollen Krönungszeremonien Josephs II. zum Römischen König. Dabei kommt nicht nur die Vergangenheit zur Sprache, sehr wohl wird auch der Gegenwartsbezug hergestellt. Zahlreiche Darstellungen noch heute existierender Krönungsinsignien sowie häufige Verweise auf Sammlungen und Museen laden den Leser ein, sich auf Spurensuche zu begeben. Wien und Frankfurt sind gleichsam als Hauptdrehorte der Krönungsfeierlichkeiten im Heiligen Römischen Reich zu nennen. Als Ergebnis liegt ein Buch vor, das Vergangenes mit Gegenwärtigem verknüpft und detaillierte kulturhistorische Vorgänge auf interessante und amüsante Weise beschreibt.
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Es ist schwer vorstellbar, welch gewaltiger Aufwand mit den Krönungsfeierlichkeiten verbunden war. Die Planungen begannen bereits viele Monate vor dem eigentlichen Termin. Die zahlreichen Vorbereitungen betrafen, wie zu sehen war, nicht nur den Kaiser bzw. den künftigen Römischen König, sondern außerordentlich viele Personen und Institutionen. Selbstverständlich hatte der Wiener Hof sehr großen Anteil an den Planungsarbeiten – und hier sind einige Personen, wie etwa Joseph Wenzel von Liechtenstein, besonders in Erscheinung getreten –, doch auch die Kurfürsten hatten zahlreiche Vorkehrungen zu treffen. Schließlich wollten sie, dass ihr Beitrag zu den Krönungsfeierlichkeiten bestens organisiert sein sollte und sie somit sich selbst vorteilhaft präsentieren konnten. Selbstverständlich boten diese Feierlichkeiten zahlreichen Personen Platz zur Selbstdarstellung. Darüber hinaus muss als eine der Hauptverantwortlichen dieses Großevents natürlich die Stadtverwaltung von Frankfurt genannt werden, welche in ihrer Gesamtheit die Bühne für das Fest darstellte. Sie musste sämtliche Rahmenbedingungen sicherstellen und dafür sorgen, dass die Örtlichkeiten den passenden Rahmen für die Krönung darstellten.

Nur durch das Zusammenspiel der vielen Verantwortlichen gelang es ein solches Ereignis zu organisieren. Allein der Einzug des Kaisers und des Königs in Frankfurt muss ein einzigartiges Schauspiel geboten haben; Tausende Personen waren daran beteiligt. Der lange Zug in die Stadt ergab sich nicht zufällig, sondern war Teil der akribischen Planung, welche jedem seinen fixen Platz zuwies. Ein strenges Reglement und starres Zeremoniell bestimmten sämtliche Abschnitte der Kr...

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