Show Less
Restricted access

Zweisprachigkeit und bilingualer Unterricht

Series:

Edited By Magdalena Olpinska-Szkieko and Loretta Bertelle

Der Band stellt die Problematik der Zweisprachigkeit und des bilingualen Unterrichts in Polen umfassend dar. Er ist in zwei sich ergänzende Teile gegliedert. Die Autoren des theoretischen Teils repräsentieren verschiedene Disziplinen, u.a. Linguistik, Psychologie, Pädagogik und unterschiedliche Forschungsperspektiven, die zusammen ein komplexes Gesamtbild der polnischen Bilingualismusforschung ergeben. Der zweite Teil des Bandes spiegelt die theoretischen Schwerpunkte des ersten Teils auf der praktischen Ebene wider. Die Autoren, u.a. praktizierende Lehrer/innen, Vertreter von Selbstverwaltungsbehörden, nichtstaatlichen Organisationen und Verbänden, erörtern die für ihre berufliche Umwelt relevanten Probleme und bringen Lösungsvorschläge ein, die sich in der Praxis bewährt haben.
Show Summary Details
Restricted access

Integriertes Inhalts- und Sprachenlernen (CLIL) anstatt des bilingualen Unterrichts im Gymnasium

Extract



Der zweisprachige Unterricht am Gymnasium ist fiktiv. Der Fachunterricht wird meistens auf Polnisch geführt und falls in einer Fremdsprache, so wird die Grammatik-Übersetzungsmethode verwendet. Eine Alternative zum heutigen zweisprachigen Unterrichtssystem ist das integrierte Inhalts- und Sprachlernen (CLIL), das ideal den neuen Programmgrundlagen entspricht.

1. Einführung

Der zweisprachige Unterricht an den polnischen Gymnasien wurde 1999 eingeleitet, in demselben Jahr, als auch der neue Schultyp in das polnische Bildungssystem eingeführt wurde. Am Gymnasium, an dem ich arbeite, gibt es seit 2006 bilinguale Klassen. Jedes Jahr werden neue Klassen mit Englischunterricht geschaffen. In sieben Jahren wurden dagegen nur zwei Klassen mit Deutschunterricht geschaffen (2006 und 2009). In beiden Klassen wurde der Fachunterricht auf verschiedene Weisen geführt. Nicht nur deshalb, weil die erste Schüleraufnahme die alten und die zweite die neuen Programmgrundlagen realisierte, sondern vor allem deshalb, weil aufgrund der Bewertung einige Änderungen in der Realisierung der Programmgrundlagen in dem Fachunterricht einbezogen werden mussten. Zu diesen Änderungen trugen selbst die Schüler bei, die die Lehrer direkt informierten, was interessant sei und ihren Werdegang fördere und was nicht.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.