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Zweisprachigkeit und bilingualer Unterricht

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Magdalena Olpinska-Szkieko and Loretta Bertelle

Der Band stellt die Problematik der Zweisprachigkeit und des bilingualen Unterrichts in Polen umfassend dar. Er ist in zwei sich ergänzende Teile gegliedert. Die Autoren des theoretischen Teils repräsentieren verschiedene Disziplinen, u.a. Linguistik, Psychologie, Pädagogik und unterschiedliche Forschungsperspektiven, die zusammen ein komplexes Gesamtbild der polnischen Bilingualismusforschung ergeben. Der zweite Teil des Bandes spiegelt die theoretischen Schwerpunkte des ersten Teils auf der praktischen Ebene wider. Die Autoren, u.a. praktizierende Lehrer/innen, Vertreter von Selbstverwaltungsbehörden, nichtstaatlichen Organisationen und Verbänden, erörtern die für ihre berufliche Umwelt relevanten Probleme und bringen Lösungsvorschläge ein, die sich in der Praxis bewährt haben.
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Integriertes Fremdsprachen– und Sachfachlernen – Beispiele der Projektarbeit am Goethe-Institut in Warschau

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1. Unsere Bildungsprojekte

Interesse und Motivation am Fremdsprachenlernen fördern und dabei Themen aus Gesellschaft und Umwelt einbeziehen: Mit seinen Bildungsprojekten greift das Goethe-Institut auf diese Weise einen wichtigen Aspekt der europäischen Sprachenpolitik auf. Durch CLIL (Content and Language Integrated Learning/ Integriertes Fremdsprachen- und Sachfachlernen) erreichen wir nicht nur neue Zielgruppen wie etwa die Lehrenden naturwissenschaftlicher Fächer, sondern orientieren uns an aktuellen Tendenzen des Fremdsprachenunterrichts. Die Integration des Lernens eines Sachfachs in eine Fremdsprache stellt für die Förderung und Etablierung des Fachs Deutsch als Fremdsprache (DaF) einen viel versprechenden Ansatz dar.

Warum führt das Goethe-Institut in Warschau Projekte mit dem CLIL-Ansatz durch? Damit wollen wir ein möglichst ganzheitliches Lernen fördern – ganzheitlich heißt hier, dass Schülerinnen und Schüler erkennen, wozu sie eine Sprache lernen und was sie damit tun können. Wortwörtlich: Man „tut“ etwas, während man die Sprache nutzt. Solche Projekte fördern die Kreativität, sensibilisieren zum Beispiel ein ökologisches Bewusstsein, regen das Umdenken von bekannten Mustern in neue Richtungen an. Aber sie unterstützen auch und vor allem das Sprachenlernen, indem man das, was man gelernt hat, in der tatsächlichen Kommunikation anwendet, und sich auf Deutsch mit Themen auseinandersetzt, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Polen, bis in die unmittelbare Umgebung der Schülerinnen und Schüler eine Rolle spielen. Durch diese aktive Verwendung der Sprache erfahren die Schülerinnen und Schüler eine Motivation zum Sprachenlernen...

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