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Wettbewerbsrecht und Verbraucherschutz in England

Die Auswirkungen der Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken auf den Verbraucherschutz in England sowie auf die Vereinheitlichung des verbraucherschützenden Wettbewerbsrechts in der Europäischen Union

Lisa Waßmuß

Vor Umsetzung der Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken 2005/29/EG war das Wettbewerbsrecht in England nicht einheitlich, sondern in zahlreichen Gesetzen und Verhaltenskodizes geregelt. Dadurch sollte eine übermäßige Regulierung des Wettbewerbs vermieden werden. Es galt das viel zitierte Diktum: To draw a line between fair and unfair competition, between what is reasonable and what is unreasonable passes the power of the courts. Vor diesem Hintergrund untersucht die Verfasserin anhand eines Vergleichs von alter und neuer Rechtslage, wie sich die Einführung eines einheitlichen Wettbewerbsrechts auf den Schutz der Verbraucher vor unlauteren Geschäftspraktiken auswirkt. Unter dem Aspekt der Vollharmonisierung bezieht die Studie darüber hinaus auch die Rechtslage in Deutschland mit ein.
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Vorwort

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Diese Arbeit wurde im Wintersemester 2011 von der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Dissertation angenommen. Die Bearbeitung befindet sich auf dem Stand von Oktober 2011. Es war mir ein besonderes Anliegen in dieser Arbeit die Umsetzung der Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken in England zu untersuchen, die dort zur Einführung eines kohärenten Wettbewerbsrechts führte. Mein Ziel war es, dem kontinentaleuropäischen Juristen einen Überblick über die Auswirkungen der Richtlinie auf den Verbraucherschutz in England zu bieten. Aus europäischer Perspektive war die Umsetzung der Richtlinie in erster Linie unter dem Aspekt der angestrebten Vollharmonisierung zu analysieren.

Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. Reiner Schulze für die Erstbegutachtung der Arbeit und die wissenschaftliche Betreuung sowie für die engagierte Unterstützung meines Forschungsaufenthalts in England. Prof. Dr. Thomas Lundmark möchte ich herzlich für die Anfertigung des Zweitgutachtens danken.

Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei meinen Gastprofessoren Prof. Dr. Stefan Vogenauer, University of Oxford, und Prof. Dr. Christian Twigg-Flesner, University of Hull, die mich herzlich aufgenommen und kenntnisreich betreut haben. Ohne die hervorragende Ausstattung beider Universitätsbibliotheken und ohne die Erläuterung der spezifisch englischen Sichtweise in zahlreichen Gesprächen wäre meine Arbeit in dieser Form nicht möglich gewesen. Nicht nur in wissenschaftlicher, sondern auch in persönlicher Hinsicht war diese Zeit sicherlich eine der bereicherndsten und anregendsten meiner Promotion. In diesem Zusammenhang danke ich auch dem DAAD, der...

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