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Transformational Outsourcing

Ein Konzept zur strategischen Erneuerung

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Kai Jens Ströder

Wettbewerbsvorteile sind in dynamischen Umwelten flüchtig und müssen immer wieder aufs Neue gewonnen werden. Unternehmen sind nicht selten mit der Aufrechterhaltung der strategischen Balance zwischen Exploitation bestehender und Exploration neuer Geschäftspotenziale überfordert. Diese Arbeit untersucht Transformational Outsourcing im Rahmen einer kollaborativen Beziehung als Option für eine strategische Erneuerung. Durch Einnahme einer ressourcenbasierten Sichtweise wird diskutiert, unter welchen Bedingungen erkannte Ressourcen- und Kompetenzlücken kontextabhängig geschlossen werden können. Bisher existente Paradigmen der Verortung von Ressourcen werden hinterfragt und die Potenziale einer partnerschaftlichen Nutzung und Entwicklung von dynamischen Fähigkeiten aufgezeigt.
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4 Fazit, Managementimplikation und Ausblick

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Die Annahme von temporärer Turbulenz, die durch anhaltende Phasen der Stabilität regelmäßig abgelöst wird, scheint aufgrund von real beobachtbaren Entwicklungen nicht länger haltbar zu sein.954 ZAHN/TILEBEIN/GOLL/HAAG beobachten neben einer weiter zunehmenden Globalisierung der Märkte auch eine fortschreitende Individualisierung der Nachfrage sowie zunehmende Zwänge zu einer nachhaltigen Entwicklung, resultierend aus spürbarem Klimawandel und auftretender Ressourcenverknappung.955 KOTLER/CASLIONE sprechen auch von den Anzeichen einer „New Normality Economy“, die neben normalen Konjunkturzyklen zunehmend mit unvorhersehbaren Turbulenzen aufwartet.956 Zur Bewältigung daraus resultierender Herausforderungen in Form größerer Verletzlichkeit, müssen Unternehmen wandlungs- und widerstandsfähiger werden. Dies erfordert mehr Anstrengungen zur Entwicklung einer ausgeprägten Resilienz.957

„The goal is for business leaders to create organizations that are responsive, robust, and resilient – in short, organizations that have the ability to live and thrive.“958

AUDRETSCH/THURIK plädieren daher für eine Abkehr von der „Managed Economy“ und für eine Hinwendung zu einer „Entrepreneurial Economy“, die den Grundgedanken der SCHUMPETERSCHEN „kreativen Zerstörung“ als aktives Gestaltungselement unternehmerischen Handels in besonderer Weise aufgreift.959

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