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Innovationssysteme und Wohlstandsentwicklung in der Welt

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Bernhard Seliger, Jüri Sepp and Ralph Michael Wrobel

Wer die vorherrschenden europäischen wirtschaftspolitischen Diskurse der vergangenen Jahre anschaut, könnte meinen, dass Wohlstandsentwicklung im Wesentlichen als Folge von wohlgemeinten und tiefgreifenden Staatseingriffen besteht. Egal, ob es um die Rettung von einzelnen Unternehmen oder ganzen Staaten geht, staatlich gesetzte Zielmarken ersetzen Ergebnisse des Marktes. Die Einschränkung der wettbewerblichen Freiheit wird dabei hingenommen und meistens gar nicht thematisiert. Das kann aber nur dann zu zufriedenstellenden Ergebnissen führen, wenn man schon das beste mögliche Ergebnis des Marktprozesses kennt und vorwegnehmen kann. Diese Problematik ist letztlich das Grundproblem der staatlichen Innovationspolitik. Aber wie kann der Staat am besten Innovationen fördern, die er nicht kennt, nicht im Sinne eines stochastischen Risikos, sondern im Sinne der von Frank Knight definierten Ungewissheit, die eben nicht vorausberechenbar ist?
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Global denken, lokal handeln: Gebäudesanierung als Beitrag zum Klimaschutz am konkreten Beispiel

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1. Einleitung

Der CO2-Ausstoß betrug 2008 weltweit über 30 Milliarden Tonnen, davon gingen alleine in Deutschland über 100 Millionen Tonnen auf schlecht gedämmte Wohngebäude zurück. Hinzu kommen enorme Energiekosten für die Besitzer der ungedämmten Immobilien. Dämmung hat daher nicht nur einen ökologischen, sondern auch einen ökonomischen, ja betriebswirtschaftlichen, Aspekt. In dieser Arbeit soll daher kurz anhand eines konkreten Beispiels dargestellt werden, wie die Dämmung einer Bestandsimmobilie in ökonomischer und ökologischer Sicht wirkt. Anschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse auf die deutsche Volkswirtschaft übertragen, um zu sehen, ob die flächendeckende Dämmung von Bestandsimmobilien volkswirtschaftlich überhaupt möglich und zudem sinnreich ist.

2. Projekt Max-Liebermann-Str. 24 in Erfurt

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