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El Lunfardo

Kontaktvarietät der Migrationskultur am Río de la Plata und in der Welt des Tango

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Janka Wunderlich

Der Tango und der Lunfardo als sprachliche Varietät sind zwei eng miteinander verbundene Phänomene des dynamischen Sprachkontaktes und der Migrationskultur am Río de la Plata. Sprechen aber tangueros in Buenos Aires anders als porteños, die mit dem Tango noch nie in Berührung gekommen sind? Der Band geht nicht nur dieser Frage nach, sondern verbindet die diachrone Darstellung des Lunfardo von seiner Entstehung bis in die Gegenwart mit einer empirisch abgesicherten, variationslinguistischen Analyse dieser Kontaktvarietät in Buenos Aires, und dort vor allem im Bereich des Tango. Auf der Grundlage eigener Erhebungen am Río de la Plata deckt diese Studie die sprachlichen Wissensbestände und die Bedeutung des Lunfardo in der Welt des Tango auf.
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1. Einleitung

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1.1. Ziele und Grundlagen der Untersuchung

Die Region um den Río de la Plata regt noch heute zu zahlreichen Forschungen in der Sprachwissenschaft an, da besonders hier die Intensität der europäischen Einwanderung markante sprachliche und kulturelle Spuren hinterlassen hat. Eine dieser sprachlichen Veränderungen ist ein besonderes Sprachkontaktphänomen von Buenos Aires: Der Lunfardo.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist die diachrone Darstellung der Varietät des Lunfardo von der Entstehung bis in die Gegenwart als Ergebnis des dynamischen Sprachkontaktes und als Teil der Migrationskultur am Río de la Plata. Diese Darstellung ist mit einer empirisch abgesicherten, variationslinguistischen Analyse dieser Kontaktvarietät in Buenos Aires, und im Bereich der dort entstandenen Migrationskultur des Tango verbunden.

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