Show Less
Restricted access

Wirkungszusammenhänge

Neue Studien zu Edith Stein und Bernhard von Clairvaux, Cusanus, Rilke, Max Planck, der Oper und der Literatur

Bernd Urban

Das Buch versammelt Studien zu Edith Stein und Bernhard von Clairvaux, zu Rilke und dem Duineser Engel, zu Max Planck und der modernen Dante-Kosmologie, zur klassischen Oper und zu Nikolaus Cusanus sowie den ersten Nachtrag zur Literaturrezeption der späteren Karmelitin Edith Stein. Projektskizzierte Befunde vertiefen und erweitern das Lebens-, Denk- und Wirkungsfeld Edith Steins in bisher so noch nicht gesehenen literaturphilosophischen Aspekten und Bereichen und arbeiten mit, das Bild der Heiligen zu vervollständigen.
Show Summary Details
Restricted access

Edith Stein und die Literatur. Lektüren, Rezeptionen, Wirkungen. Ein Nachtrag

Extract

In der Reihe Ursprünge des Philosophierens, herausgegeben von José Sanchez de Murillo und Martin Thurner, erschien 2010 die Studie Edith Stein und die Literatur308. Im Kapitel „Zusammenfassung – Ausblick“ (ebd., S. 149) war Weiterarbeit bei noch ausstehenden Bänden der ESGA angekündigt worden. Die Bände 9 (Beiträge zu Phänomenologie und Ontologie) und 27 (Ergänzungsband)309 waren im Juni 2013 noch nicht erschienen.

Die Rezension der „Studie“ von Sanchez de Murillo310 nennt Ziel, Verlauf und Zusammenfassung, die von Gerl-Falkovitz311 übersieht leider Details, Zusammenhänge, begründende Formulierungen, liest auslassend nicht genau, verzeichnet und meint von einem „Steinbruch“ (ebd., S. 202) sprechen zu müssen; die Rezension von Martin Ingenfeld im Philosophischen Jahrbuch312 dagegen ist innovativ verstehend bei gründlicher Lektüre und Beschreibung der Zusammenhänge und Intention. Ihren kritischen Impulsen ist zu folgen, vor allem der über Edith Stein hinausgehenden Perspektive von Literatur und Philosophie, die der Rezensent umschreibt und anmahnt.

Wir gehen daher – mit Benedikt – weiter an die Arbeit und sind nicht traurig, nicht betrübt.313

Nach Abschluss der Studie Edith Stein und die Literatur rückten entdeckte und zu füllende Leerräume in den Vordergrund: die begegneten lyrisch-mystischen „Strömungen“ – ausgehend von den Gedichten „Ostermorgen“, „An Gott den Vater“, „Herzverwundung“ und der Liebesenttäuschung Edith Steins – sollten in Kontext und Tradition (Droste-Hülshoff, Lasker-Schüler, Le Fort, Rilke, Krechel) „mit-“ und „nachgefühlt“ werden314; der Herder-Verlust der verlorenen Dissertations-Kapitel musste rekonstruiert und in seiner maßgeblichen...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.