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Bewegte Sprache

Leben mit und für Mehrsprachigkeit

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Edited By Antonella Nardi and Dagmar Knorr

Mehrsprachigkeit begegnet einem heutzutage überall; sie hat alle Lebensbereiche und Kommunikationsformen erfasst. Mehrsprachigkeit wird gelebt, weil die Mitglieder unserer Gesellschaft selbst mehrsprachig sind. Es sind Personen, die ihre sprachlichen Ressourcen in das gesellschaftliche Miteinander einbringen – so wie Antonie Hornung, der dieser Band gewidmet ist. Hierzu gehört auch der Wechsel zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Regionen. Mit den Personen bewegt sich auch die Sprache. Der Umgang mit Mehrsprachigkeit umfasst individuelle, didaktische und wissenschaftliche Facetten, die in diesem Band beleuchtet werden. Daher sind die Beiträge auf Deutsch, Italienisch, Englisch und Spanisch verfasst und vertreten sprachwissenschaftliche, didaktische und literaturwissenschaftliche Diskurse, die Mehrsprachigkeit in verschiedener Weise thematisieren. Gemeinsam ist ihnen die Basis, einen Menschen als Individuum mit seinen sprachlichen Fähigkeiten wahrzunehmen und wertzuschätzen.
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Drei Texte im Umfeld der Internationalen Deutschlehrertagung in Bozen: Hans Drumbl

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Die Texte sind in den Tagen vor und während der IDT Bozen entstanden und sollen die Jubilarin mit Gedanken zu überraschenden Momenten des Erkennens an die gemeinsame Arbeitszeit und Traumzeit in Modena, Brixen und in Bozen erinnern. Im Zentrum steht die Reflexion über eine Karl-Kraus-Rezitation, die im Rahmen des Kulturprogramms der IDT stattgefunden hat. Die Reminiszenz an die Engelsburg in Neustift wurde am Tag der Vernissage der Installation, am 26. Juli 2013 geschrieben, am Tag vor der Begrüßungsrede für die DAAD-Lektoren an der IDT, die hier in zwei Kapitel unterteilt ist.

1Ein Lichtblick im Dunkeln

Bei der kurzen, einprägsamen Eröffnung der Audio-Installationen von Stefano Bernardi auf dem Platz vor der Engelsburg in Neustift, erwähnte der Prälat des Stifts, Georg Untergaßmair, den ideellen Auftrag, den Papst Benedikt XVI. im November 2009 in der Sixtinischen Kapelle vor 200 Künstlern ausgesprochen hatte. Der Papst forderte damals einen neuen Dialog zwischen Glauben und moderner Kunst. In diesen Monaten, im Sommer 2013, ist der Vatikan zum ersten Mal auf der Biennale vertreten. Die offizielle Ausstellung in Venedig wie die Audio-Installation in Neustift stehen unter dem Thema des Ursprünglichen. Im Anfang ist der Titel der Vatikanischen Präsenz auf der Biennale. Klar hat Kardinal Ravasi die Grenzen gezogen: „Sakrale Gegenstände sollen nicht ausgestellt werden“. Dieses Prinzip leitete auch die Kuratorin der Neustifter Installationen, Susanne Barta, die betont: Die Installationen sind im Dialog mit den Chorherren und Stefano Bernardi entstanden. Wie die...

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