Show Less
Restricted access

Grenzen des Eingriffs in Gesellschafterrechte im Insolvenzplanverfahren

Series:

Alexander Frauer

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des im Jahr 2012 in Kraft getretenen Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) unter anderem Möglichkeiten geschaffen, mittels eines Insolvenzplans in Rechte der Gesellschafter des Schuldners einzugreifen. Hierzu hat der Gesetzgeber – wie vonseiten der Sanierungspraxis lange gefordert – explizit auch den sogenannten Debt-Equity-Swap als zulässige Planregelung anerkannt. Nach Ansicht des Autors hat sich der Gesetzgeber allerdings nicht ausreichend mit den Möglichkeiten eines Missbrauchs dieses neuen Gestaltungsmittels auseinandergesetzt. Diesem Versäumnis trägt die Arbeit Rechnung und befasst sich mit der Frage nach den Grenzen der Eingriffsmöglichkeiten in Gesellschafterrechte im Insolvenzplanverfahren.
Show Summary Details
Restricted access

II) Erfordernis einer moderaten Reaktion auf den Wettbewerb

Extract



Selbst wenn man aber die Notwendigkeit der Bereitstellung einer Eingriffsoption in Gesellschafterrechte im Insolvenzplanverfahren unterstellt, so könnte es gleichwohl angezeigt sein, diese eher moderat auszugestalten. Zu diesem Ergebnis könnte man insbesondere dann gelangen, wenn man die Erfahrungen aus dem Regulierungswettbewerb der Gesellschaftsrechte auswertet.

← 146 | 147 →

1. Erkenntnisse aus dem Wettbewerb der Gesellschaftsrechte

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.