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Virtuelle Arbeitswelten

Fallstudien zur Kommunikation in Multimediakonferenzen internationaler Arbeitsgruppen

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Susanne Hoppe

Das Englische ist als Fachsprache und Lingua franca im internationalen Geschäftskontext unverzichtbar. Diese Studie analysiert erstmals seinen Gebrauch in Multimediakonferenzen, deren Teilnehmer sich an verschiedenen Orten befinden, während sie visuell präsentierte Daten bearbeiten. Die Studie zeigt, welche (non)verbalen Mittel eingesetzt werden, um diese hochspezifische Kommunikation zu meistern. Ein Ergebnis ist, dass Multilingualität und -kulturalität die Interaktionsstruktur beeinflussen. Sichtbar wird dies zum einen an spezifischen Formen des Code-Switching, Code-Mixing und Co-Lingualismus, zum anderen an zwei funktional unterschiedlich motivierten Typen von Sprechpausen. Detaillierte Transkripte der Konferenzen als wertvolles Datenkorpus für die nachfolgende Forschung liegen der Studie bei.
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Danksagung

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Dies ist die leicht gekürzte Fassung meiner Dissertationsschrift von 2012. Sie entstand neben meiner umfangreichen Lehrtätigkeit an der Universität Erfurt. Es war diese Lehrtätigkeit im Bereich anglistische und angewandte Sprachwissenschaft, die mein Interesse an den Phänomenen Englisch als Lingua franca und virtuelle Kommunikation weckte. Zugleich wuchs damit der Wunsch, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Dass dieser Wunsch, mit dem Anfertigen einer Dissertationschrift verwirklicht werden konnte, verdanke ich zwei glücklichen Umständen.

Einer davon ist die singuläre Betreuungssituation, die geprägt war von Geduld, Verständnis und praktischen Hilfeleistungen im Arbeitsalltag weit über das übliche Maß einer Betreuung hinaus. Meinen beiden Betreuern Prof. Dr. Dr. hc. Karlfried Knapp und Prof. Dr. Beate Hampe sei dafür an dieser Stelle sehr herzlich gedankt. Besonders anregend waren auch die Gespräche mit Prof. Dr. Antje Wilton, deren Begeisterung für sprachliche Phänomene zu fruchtbaren Diskussionen geführt hat.

Der zweite glückliche Umstand ist, dass mir von einem Industrieunternehmen die seltene Aufnahme authentischer Daten in einem wirtschaftlich sensiblen Bereich gestattet wurde. Den beiden Projektleitern Sebastian Schmidt und Dr. Dieter Thomas gemeinsam mit ihren Projektgruppenmitgliedern, deren Gespräche Grundlage für diese Arbeit wurden, bin ich zutiefst verpflichtet.

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