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Migration und kulturelle Diversität

Tagungsbeiträge des XII. Internationalen Türkischen Germanistik Kongresses- Bd. I: Literatur- und Übersetzungswissenschaft

Metin Toprak and Ali Osman Öztürk

Der erste Band enthält die literatur- und übersetzungswissenschaftlichen Beiträge des XII. Türkischen Internationalen Germanistik Kongresses, der im Mai 2014 in Kocaeli/Türkei unter dem Thema Migration und kulturelle Diversität stattfand. Der Band ist in zwei Hauptkapitel unterteilt und enthält insgesamt 33 Beiträge, die mehrheitlich der Sektion Literaturwissenschaft zugeordnet sind und in aller Breite an den Titel des Kongresses anknüpfen. Es handelt sich dabei auch um Überlegungen und Analysen aus dem Bereich der Übersetzungswissenschaft, deren Themen aber im Fokus der Migration und kulturellen Diversität behandelt werden.
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Writing Migration, Writing Travel, Postkolonialismus und kulturelle Diversität in der deutschen Literatur

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Einleitung

Um die kulturelle Diversität zu verstehen, zu der die Ausprägungen des interkulturellen Zusammenlebens, der Bedarf an existentieller, politischer oder auch an literarischer Repräsentation der verschiedenen und andersartigen Kulturen und letztlich der interkulturelle Dialog zählen, wird hier in erster Phase auf ein in Bremen durchgeführtes Projekt eingegangen, wo die Begriffe „Vielfalt, Vielfältigkeit, Diversifikation, Diversität und Diversity“ am Beispiel eines Orchesters exemplifiziert werden. Es kann die Frage auftauchen, wie und ob das Orchester von Musikern aus verschiedenen Kulturen bestehen kann und wie die Dirigenten, wie Herbert Karajan, Wilhelm Furtwängler die individuell kulturelle Prägung der Künstlerinnen und Künstler und deren Vielfalt zu nutzen gewusst haben oder nur ihre Instrumente. Weiterhin wird wiederum die aus Sydney stammende und in Hamburg lebende Dirigentin Simone Young als Beispiel gegeben, die deutlich macht, dass sie die kulturelle Prägung der Menschen im Orchester entdeckt und ihre biographisch-kulturellen Facetten erkennt und sie für das Gesamtwerk lockt, was als ihr Erfolg für Innovation und Kreativität, Perfektion und Virtuosität, für Kunst und Kultur bezeichnet wird“ (vgl. Hecht-El Minshawi / Engel 2006: 6). Daraus ist die Konsequenz mit den Worten von Wintersteiner zu ziehen, „dass man den Kerngedanken eines generationsübergreifenden Lernens in kultureller Diversität entwickeln und ausprobieren soll“ (vgl. Wintersteiner 2006: 8). Aus diesen Gründen versteht sich die vorliegende Arbeit sowohl als eine literatur- und kulturkritische Stellungnahme zu den Analysemethoden in der „Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft“ als auch...

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