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Pragmantax II

Zum aktuellen Stand der Linguistik und ihrer Teildisziplinen- Akten des 43. Linguistischen Kolloquiums in Magdeburg 2008- The Present State of Linguistics and its Sub-Disciplines- Proceedings of the 43 rd Linguistics Colloquium, Magdeburg

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Edited By Katrin Schöpe, Renate Belentschikow, Angelika Bergien and Armin Burkhardt

Dieser Band vereinigt 63 Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache. Er repräsentiert ein breites Spektrum an Themen und Erkenntnissen aus verschiedenen Bereichen der Linguistik und versucht damit eine kritische Bestandsaufnahme des Faches. Die Beiträge widmen sich Fragestellungen aus den Gebieten der Grammatik, Semantik, Text- und Diskurspragmatik sowie der Angewandten Linguistik. Aufsätze zur kontrastiven Linguistik und zur Fremdsprachendidaktik runden den Band ab.
This volume contains the revised versions of 63 papers, written in German, English and French. It considers a broad spectrum of topics and findings from various areas of linguistics and thereby offers a critical review of the field. The authors address questions ranging from grammar, semantics, text and discourse pragmatics to issues from the field of applied linguistics. The volume is concluded by studies on contrastive linguistics and foreign language pedagogy.
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Modelle der linguistischen Bedeutungsbeschreibung -eine klassifizierende Schwerpunktsetzung

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József Tóth, Veszprém

1 Vorüberlegungen und Zielsetzung

Der Begriff der lexikalischen Bedeutung ist wie bekannt eng mit philosophischerkenntnistheoretischen, psychologischen und auch sprachsoziologischen Auffassungen verbunden (vgl. Schippan 1992, Schwarz 1992b), so haben sich im Laufe der Wissenschaftsgeschichte eine beinahe unübersehbare Menge von verschiedenen, vielfach verflochtenen Bedeutungsbestimmungen und -konzeptionen herausgebildet. Auch heute sind in der Forschungsliteratur immer neuere Theorien zu finden, wie z.B. der ereignisstrukturbasierte Ansatz (Engelberg 2000), der ebenfalls als Bedeutungskonzept angesehen werden kann. Die Erörte-rung der Problematik der Bedeutungsbeschreibungsmodelle geschieht in diesem Beitrag keineswegs in exhaustiver Weise, sondern es sollen einige wesentliche Grundlinien und Wendepunkte der Geschichte der Entwicklung der Bedeutungskonzeptionen aufgezeigt werden. Da inhaltlich zusammengehörige Ansätze nicht immer chronologisch benachbart sind und bei einzelnen Linguisten Perspektivenwechsel auftreten, wird nicht strikt historisch-chronologisch verfahren. Es ist im Rahmen dieses Beitrags nicht das Ziel, die Stärken und Schwä-chen der einzelnen Theorien zu diskutieren. Vielmehr soll von einer klassifizierenden Schwerpunktsetzung ausgegangen und so ein kurzer Überblick über mögliche Gruppierungen der relevantesten Bedeutungstheorien geboten werden, um dem Bedeutungsbegriff näher zu kommen.

2 Verhaltenstheorien der Bedeutung – behavioristische Auffassungen der Bedeutung

Als Verhaltenstheorie der Bedeutung wird jede Bedeutungstheorie verstanden, die darauf beruht, dass Sprache nichts anderes als Verhalten ist, das öffentlich beobachtbar, vollständig physikalisch und ferner ohne mentalistische Entitäten wie Begriffe, Ideen, Gedanken, Denkprozesse ausreichend beschreibbar ist. Die speziellere Variante einer Verhaltenstheorie der...

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