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Sprache der Generationen

2., aktualisierte Auflage

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Edited By Eva Neuland

Mit dem Sammelband Sprache der Generationen wird dem interdisziplinären Gegenstandsfeld Generation eine bedeutsame linguistische Perspektive hinzugefügt: Welche spezifischen Sprachgebrauchsweisen herrschen in bestimmten Generationen vor? Haben sie die Entwicklung der Gemeinsprache beeinflusst? Wie verändert sich der Sprachgebrauch mit der generationellen Zugehörigkeit, v.a. in Jugend und Alter? Gibt es Verständigungsschwierigkeiten zwischen den Generationen? Welche Generationsbilder werden sprachlich konstruiert? Auf solche und andere Fragen bieten die Beiträge dieses Bandes erste theoretisch fundierte und empirisch gestützte Antworten und eröffnen Perspektiven in einem noch weitgehend unbearbeiteten Forschungsfeld der Sprachwissenschaft und speziell der Soziolinguistik.
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Das Altersbild in den Programmen politischer Parteien: Karl Heinz Ramers

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Der vorliegende Beitrag hat das Ziel, am Beispiel aktueller Parteiprogramme Bilder des Alters1 und Alterns in Texten der politischen Kommunikation zu ermitteln. Exemplarisch werden dabei nur die Programme der beiden Volksparteien CDU und SPD berücksichtigt. Auf der Grundlage der Bestimmung verschiedener Diskursfelder wird eine Wortfeldanalyse durchgeführt und ein exemplarischer Einblick in die Untersuchung größerer Textabschnitte gegeben.

Die Parteiprogramme richten sich an folgende Zielgruppen:1) eigene Parteimitglieder, 2) Sympathisanten, 3) politisch interessierte potentielle Anhänger und Wähler und 4) die (mediale) Öffentlichkeit. Die erste Gruppe bildet den engeren Adressatenkreis, weil die eigenen Mitglieder auf das Programm quasi verpflichtet sind. Das Programm dient allerdings auch dazu, neue Anhänger zu gewinnen und sich in der Öffentlichkeit darzustellen. Im Gegensatz zu Wahlprogrammen (vgl. Ramers 2012) wird nicht (allein) die kurzfristige Wählermobilisierung angestrebt, sondern eine längerfristige Bindung, die sich in Parteispenden oder -beitritten niederschlagen kann.

Parteiprogramme sind dem Kommunikationsbereich Politik zugeordnet (vgl. zur Differenzierung von Kommunikationsbereichen Gansel/Jürgens 2007, 74-81). Sie sind nach Girnth (2002, 74), der sich an Klein (2000) orientiert, durch folgende Charakteristika näher gekennzeichnet: ← 403 | 404 →

•Sie bilden schriftliche Texte.

•Als Emittenten fungieren Parteien bzw. Parteitagsdelegierte.

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