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Bezirkstag und Rat des Bezirkes Potsdam 1952–1990 (Rep. 401)

Findbuch zum Bezirkstag und Rat des Bezirkes Potsdam – Teil I: Bezirkstag, Bereiche Vorsitzender und Stellvertreter

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Klaus Neitmann

Die Publikation gibt einen detaillierten Überblick über ausgewählte Bestandsteile aus der archivalischen Überlieferung des Bezirkstages und des Rates des Bezirkes Potsdam aus dem Zeitraum 1952–1990. In diesen Jahrzehnten waren die Bezirke in der DDR das wichtigste Verwaltungsinstrument zur Umsetzung des Willens der Zentrale auf der regionalen und lokalen Ebene. Der Bezirk Potsdam erhielt sein besonderes Gewicht in der DDR, wie an der Aktenüberlieferung sichtbar wird, durch seine Grenze zu Berlin (West). In diesem ersten von zwei Teilen wird der Bezirkstag vorgestellt, außerdem der Vorsitzende und Stellvertreter des Rates des Bezirkes Potsdam. In der Hand dieser Leitungskräfte lag der Umgang mit den politisch gewichtigen und bestimmenden Vorgängen. Die Einleitung macht den Benutzer in einem Überblick mit der verwaltungsgeschichtlichen Entwicklung der berücksichtigten Strukturteile vertraut und gibt allgemeine Hinweise zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Archivbestandes, dessen Akten in den folgenden Verzeichnissen im Einzelnen beschrieben werden.
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Vorwort

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Wer „das Land Brandenburg zwischen Auflösung und Wiederbegründung“ (Detlef Kotsch), also im Zeitraum zwischen 1952 und 1990, in dem die DDR staatsrechtlich bzw. verwaltungsorganisatorisch nicht mehr in (fünf) Länder, sondern in (vierzehn) Bezirke gegliedert war, historisch erforschen und dabei zur Gewinnung umfassender neuer Erkenntnisse auf die reichlich vorhandenen archivalischen Quellen nachhaltig zurückgreifen will, sieht sich mit seinem weiter oder enger gefassten inhaltlichen Anliegen auf das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) als erste Adresse verwiesen. Denn das BLHA, das nach den Bestimmungen des Brandenburgischen Archivgesetzes von 1994 für die archivwürdigen Unterlagen der staatlichen Behörden und Einrichtungen des (heutigen) Landes Brandenburg und all ihrer Rechts- und Funktionsvorgänger in zurückliegenden Jahrhunderten zuständig ist, verwahrt die Überlieferungen der damaligen mittleren Verwaltungsebene der DDR für den Raum zwischen Elbe und Oder, mithin Überlieferungen der staatlichen Verwaltung und Wirtschaft, der Parteien und der Massenorganisationen aus den drei Bezirken Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus – während sich die schriftlichen Hinterlassenschaften der obersten, zentralen Ebene im Bundesarchiv in Berlin und der unteren, lokalen Ebene in den brandenburgischen Kreisarchiven befinden. Wer seinen Blick auf Vorgänge und Gegebenheiten in einem oder mehreren brandenburgischen Bezirken richtet – also weder im lokalen Rahmen eines Ortes oder eines Kreises verbleibt noch die gesamte DDR und ihre Regierungsspitze ins Auge fasst –, wird sich vorrangig an das BLHA wenden und in seinen Beständen fündig zu werden suchen. Wie orientiert er sich aber mit seinen besonderen Forschungsneigungen in den etlichen Kilometern Archivgut...

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