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Finnische Germanistentagung 2012

Einblicke und Aussichten

Series:

Irma Hyvärinen, Ulrike Richter-Vapaatalo and Jouni Rostila

Die Finnische Germanistentagung 2012 brachte rund 70 FachkollegInnen aus dem ganzen Land nach Helsinki. Im Dialog mit renommierten WissenschaftlerInnen aus dem Ausland thematisierten sie Aktuelles in Forschung und Lehre. Dieser Band enthält die Plenarvorträge und ausgewählte, in einem Referee-Verfahren begutachtete Sektionsbeiträge in vier Blöcken: «Einblicke in die Lage des Deutschen in Finnland», «Deutsch im Gebrauch», «Deutsch im Unterricht» und «Literatur als Kulturgut». Die rege Beteiligung und die Bandbreite der Tagung beweisen, dass es nicht schlecht bestellt ist um die finnische Germanistik, dass es jedoch gemeinsamer Bemühungen bedarf, um die akademische Existenz und den traditionell hohen Standard des Fachbereichs auch weiterhin zu sichern.
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Typografische Zeichen als Schnittstelle zwischen Bild und Text in der Printwerbung: Doris Wagner

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Werbung ist heutzutage unterhaltsamer als jemals zuvor, die Möglichkeiten zur Bild- und Schriftgestaltung sind dank der computergestützten Bearbeitung nahezu unerschöpflich geworden. In diesem Beitrag konzentriere ich mich auf die typografischen Zeichen als Schnittstelle zwischen Bild und Text in der Printwerbung. Zunächst wird der Begriff Typografie definiert, bevor an verschiedenen Textsorten unsere Vorerwartungen an die jeweilige Textsorte demonstriert werden. Die Printwerbung bildet dabei einen Sonderfall. An aktuellen Beispielen aus der Printwerbung wird gezeigt, welche Anmutungen, d. h. welche ersten spontanen und unreflektierten Eindrücke,1 durch typografische Zeichen hervorgerufen werden und welche Funktion sie jeweils haben. Überlegungen zu aktuellen Trends runden den Beitrag ab.

Der Begriff Typografie hat laut Ernst (2005, 7) einen Bedeutungswandel erfahren.2 Ursprünglich bedeutete er lediglich Buchdruckerkunst (Duden 1, 1986, 699 s. v. Typographie) und bezog sich auf das Setzen der Schrift und auf das Layout.3 Laut Crystal (2004, 190)

beschäftigt sich [die Typographie] mit der Auswahl und Anordnung von Buchstaben und anderen graphischen Elementen auf einer gedruckten Seite. Dazu gehören alle Faktoren, die ihr Aussehen bestimmen und die zur Wirkung einer gedruckten Mitteilung beitragen: Form und Größe der Buchstaben, diakritische Zeichen, Satz- und Sonderzeichen, Buchstaben- und Wortabstände, Zeilenlänge, Durchschuß, Randbreiten, Umfang und Platzierung ← 159 | 160 → von Illustrationen, Farbgebung, Auswahl von Überschriften und Zwischenüberschriften sowie alle übrigen Aspekte der räumlichen Gestaltung einer Seite.

Diese von Crystal aufgezählten Faktoren gehören zwei typografischen Ebenen an: der mikrotypografischen und der makrotypografischen...

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