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«Der Wahlkampf ist vorbei.» Ist der Wahlkampf vorbei?

Diskursanalytische Untersuchung und interkultureller Vergleich britischer und deutscher Wahlnachtreden

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Thorsten Malkmus

Die Arbeit stellt qualitative und quantitative diskursanalytische Untersuchungen von britischen und deutschen Wahlnachtreden von 1997 bzw. 1998 an und nimmt intra- und interkulturelle Vergleiche der diskursiven Strategien dieser Reden vor. Als Methode dient Teun van Dijks soziokognitiver Ansatz zur Kritischen Diskursanalyse, um Strategien der Selbst- und Fremddarstellung und der Adressatenorientierung zu analysieren: besondere Aufmerksamkeit wird hier Sprechaktsequenzen, Personalpronomina, Metaphern, rhetorischen Formaten sowie der Appraisal Theory gewidmet. Die britischen Wahlnachtreden weisen im Vergleich zu den deutschen Wahlnachtreden einen höheren Personalisierungsgrad und eine stärkere Adressatenorientierung auf. Während man in den deutschen Reden eher eine Ausgewogenheit vorfindet, kann in den britischen Reden eine zumindest implizite Konfrontation festgestellt werden.
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6 Empirische Analyse der deutschen Wahlnachtreden

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Schröder hielt um 19:23 Uhr an diesem Wahlabend die erste Gewinnerrede eines Herausforderers in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.





Schröders Rede vor der Parteizentrale der SPD ist von klar voneinander abgetrennten Sprechaktsequenzen geprägt. Mit 23% der Sprechakte kommentiert Schröder zu Beginn seiner Rede das sich herauskristallisierende Wahlergebnis: ← 222 | 223 →

Tab. 6.1.1.1:Sprechakte: Schröder

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