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Kompetenz im Studium und in der Arbeitswelt- Competence in Higher Education and the Working Environment

Nationale und internationale Ansätze zur Erfassung von Ingenieurkompetenzen- National and International Approaches for Assessing Engineering Competence

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Edited By Frank Musekamp and Georg Spöttl

Gute Lehre an Hochschulen hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Dies gilt angesichts hoher Studienabbruchquoten insbesondere in den Ingenieurswissenschaften. Um die Effekte guter Lehre auf die Lernergebnisse bei den Studierenden zu erfassen, fehlen jedoch bislang empirisch abgesicherte Instrumente. Dieser Band stellt aktuelle konzeptionelle und empirische Arbeiten vor und beleuchtet sie aus methodischer Sicht sowie mit Blick auf die didaktische Verwertung in der Hochschullehre.
Good teaching at universities has considerably gained importance within the last years. This is especially relevant with regard to the high drop-out rates, above all in engineering sciences. At the moment, however, there is a lack of empirically valid instruments for the assessment of the impact of good teaching on the students’ learning results. This volume presents current conceptual and empirical works with a focus on methodology and their didactical application in university teaching.
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Einleitung

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In jüngster Zeit hat die Lehre an deutschen Hochschulen durch die umfangreiche, meist öffentliche Finanzierung von Projekten in der akademischen Landschaft erheblich an Bedeutung gewonnen. Als Beispiele zu nennen sind etwa das von der Hochschulrektorenkonferenz initiierte Nexus-Projekt, das Gemeinschaftsvorhaben TeachING/LearnING (betrieben u. a. von der RWTH Aachen) oder der milliardenschwere durch Bund und Länder geförderte „Qualitätspakt Lehre“. Diese und andere Initiativen machen es sich zur Aufgabe, die Qualität der akademischen Lehre zu fördern. Dazu setzen sie auf die unterschiedlichsten Ansätze auf allen Ebenen der akademischen Lehre, die sich von der Lehr-/Lernaktivität im Seminarraum (z. B. Ansätze zum problembasierten Lernen) über die Studienorganisation (z. B. Orientierungsangebote für Studierende zu Beginn ihres Studiums) bis hin zur institutionellen Ebene erstrecken (etwa durch zusätzliche Professoren und Professorinnen1).

Scheinbar unabhängig von diesen Aktivitäten zur Verbesserung der Lehre gibt es im kleineren Rahmen Bestrebungen, die Leistungsfähigkeit des akademischen Lehrbetriebs durch Kompetenzassessments messbar zu machen. In der BMBF-Förderlinie „Kompetenzmodellierung und Kompetenzerfassung im Hochschulsektor (KoKoHs)“ sollen „Grundlagen für eine Evaluation der Kompetenzentwicklung und des Kompetenzerwerbs“ geschaffen werden, die Bildungssteuerung nicht nur auf struktureller und organisatorischer, sondern auch auf individueller Ebene ermöglichen. „Evaluation“ bezieht sich im KoKoHs-Programm in erster Linie auf „Assessment“, worunter im Allgemeinen jegliche Art von Einschätzung bzw. Bewertung der Leistungen oder Arbeiten von Lernenden verstanden wird. Assessment kann formativ sein, wenn gewonnene Informationen unmittelbar zur Lernprozesssteuerung herangezogen werden, oder summativ, wenn es bilanzierenden Zwecken...

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