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Materialität und Medialität der sprachlichen Kommunikation - Materiality and Mediality of Linguistic Communication

Akten des 47. Linguistischen Kolloquiums in Olsztyn 2012 - Proceedings of the 47 th Linguistics Colloquium in Olsztyn 2012

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Edited By Ewa Zebrowska, Mariola Jaworska and Dirk Steinhoff

Dieser Band versammelt Beiträge des 47. Linguistischen Kolloquiums an der Universität Olsztyn (Polen) zum Thema Materialität und Medialität der sprachlichen Kommunikation. In den beiden letzten Jahrzehnten haben die Medien in allen Lebensbereichen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Wahl des Rahmenthemas trägt dem Rechnung und macht zugleich deutlich, dass sich auch die sprachwissenschaftliche Forschung zunehmend für Formen und Inhalte medialer Kommunikation interessiert, indem sie sprachliche Äußerungen in ihrem kommunikativen, funktionalen und kulturellen Kontext zum Gegenstand der Untersuchung macht.
This volume encompasses contributions of the 47 th Linguistics Colloquium at the University of Olsztyn (Poland) concerning the Materiality and Mediality of Linguistic Communication. In the last two decades, linguists have expressed a growing interest in the increasing presence of the media in all areas of life. Against this background, linguistic utterances in their communicative, functional, medial and cultural context have become subjects of research.
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Zur (text)linguistischen Analyse von Rezensionen im Internet. Zur Charakteristik der Textsorte “Rezension”

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Zur Charakteristik der Textsorte “Rezension”

Marijka Dimitrova (Tarnovo)

Rezensionen gehören zu der großen Gruppe von Textsorten, in denen die bewertend e Funktion dominiert. Für die Bewertungstexte gilt im Allgemeinen, dass sie sich inhaltlich auf andere, vorher verfasste Texte beziehen. Trotz dieser Besonderheit werden Rezensionen als eigenständige Textsorte betrachtet, die sich durch spezifische Funktionen, durch eine globale Struktur und typische Ausdrucksmittel von anderen Textsorten abhebt.

Rezensionen sind in unterschiedlichen Kommunikationsbereichen vorzufinden. Im wissenschaftlichen Bereich haben Rezensionen die Aufgabe, wissenschaftliche Abhandlungen dem Fachpublikum vorzustellen, d.h. einerseits die potenziellen Leser über Inhalt, Qualität und Position des rezensierten Werkes vor dem Hintergrund des Forschungsstandes zu informieren, und andererseits die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit kritisch zu bewerten, ihren Beitrag hervorzuheben sowie auf Schwächen einzugehen.

Im wissenschaftlichen Bereich werden neben der Rezension auch Gutachten und Peer Review verwendet und auf Grund ihrer Funktionen voneinander unterschieden. Das Peer Review (← engl. Begutachtung durch Ebenbürtige) wird vor allem von den Journalen zur Bewertung von wissenschaftlichen Arbeiten herangezogen. Es wird über die Bedeutsamkeit und Veröffentlichungswürdigkeit einer wissenschaftlichen Arbeit entschieden ( http://open-access.net/de/allgemeines/was_bedeutet_open_access/zeitschriften ). Dabei werden unabhängige Gutachter aus dem gleichen Fachgebiet wie die Autoren herangezogen, um die Qualität zu beurteilen. Viele wissenschaftliche Fachzeitschriften nutzen Peer Review, aufgrund dessen die Entscheidung über die Veröffentlichung eingereichter Manuskripte getroffen wird ( http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Review ). Das Peer Review ist eine unveröffentlichte Stellungnahme zu einem unveröffentlichten Artikel. Gegenstand eines Gutachtens ist es, laut Hoffmann,...

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