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«Wenn jemand eine Reise tut …»

Die kontrastive Textologie am Beispiel der österreichischen und polnischen Tourismuswerbung

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Marta Smykała

Dieses Buch zielt darauf ab, die Textsorte Reiseprospekt kontrastiv (Polnisch–Deutsch) und möglichst ganzheitlich zu untersuchen. Der Untersuchung liegen repräsentative Prospekte der polnischen und österreichischen Tourismusorganisationen zugrunde, welche vor dem Hintergrund der kulturellen und wirtschaftspolitischen Bedingungen in beiden Ländern analysiert werden. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der funktionalen Analyse der Prospekte, deren Grundlage das Vier-Funktionen-Modell von C. Nord darstellt. Die ermittelten Unterschiede in Bezug auf die Textsortenkonventionen und Persuasionsmechanismen leisten einen theoretischen Beitrag zur Beschreibung der untersuchten Textsorte. Sie sind zugleich für Übersetzer von Reiseprospekten für die beiden touristischen Märkte von Relevanz.
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Statt eines Vorworts

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Der Beginn

Zu Anfang war es die Erfahrung. Ein potenzieller Österreich-Besucher, der in Polen zu Hause ist, kommt auf die Idee, „Österreich von seinen besten Seiten“1 kennenzulernen und so greift er nach – wohlgemerkt – offiziellem Info- und Werbematerial der Österreich Werbung. Er hält toll aufgemachte Prospekte auf Glanzpapier in seinen Händen, mit großformatigen bunten Fotos, auf denen glückliche Skifahrer, wunderschöne Landschaften, seien es alpine Panoramen oder historische Städtchen samt ihrem Kulturerbe, zu sehen sind. Eigentlich hat er die Entscheidung, in dieses touristische Paradies zu reisen, bereits getroffen, doch dann beginnt er die Texte zu lesen. Im Prospekt über Winterurlaub in Österreich liest er u.a. Folgendes:

„Skoro już jesteśmy przy „spływaniu“ na desce w dół stoku, to nie ma nic wspanialszego niż zjazd w głębokim, puszystym śniegu, po którym deska sunie jak łyżeczka po bitej śmietanie. A wszystko to na świeżym górskim powietrzu i w malowniczym krajobrazie. Nieprzypadkowo uniesienie jakiego się doznaje, bywa określane jako flow – brak jakichkolwiek ograniczeń i stan zbliżony do nieważkości, jaki normalnie można odczuwać jedynie podczas latania. A „sfruwać“ na desce można jedynie w snowboardowym raju – Austrii.“2

Gleich auf der nächsten Seite desselben Prospekts stößt er sofort auf die Überschrift: Spotkanie na szczycie rozkoszy3, in Deutsch etwa Ein Treffen auf dem Gipfel des Genusses4.

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