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«Wenn jemand eine Reise tut …»

Die kontrastive Textologie am Beispiel der österreichischen und polnischen Tourismuswerbung

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Marta Smykała

Dieses Buch zielt darauf ab, die Textsorte Reiseprospekt kontrastiv (Polnisch–Deutsch) und möglichst ganzheitlich zu untersuchen. Der Untersuchung liegen repräsentative Prospekte der polnischen und österreichischen Tourismusorganisationen zugrunde, welche vor dem Hintergrund der kulturellen und wirtschaftspolitischen Bedingungen in beiden Ländern analysiert werden. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der funktionalen Analyse der Prospekte, deren Grundlage das Vier-Funktionen-Modell von C. Nord darstellt. Die ermittelten Unterschiede in Bezug auf die Textsortenkonventionen und Persuasionsmechanismen leisten einen theoretischen Beitrag zur Beschreibung der untersuchten Textsorte. Sie sind zugleich für Übersetzer von Reiseprospekten für die beiden touristischen Märkte von Relevanz.
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4. Polnische und österreichische Fremdenverkehrsprospekte im Vergleich: Analyse des Textexterna

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4.1Bemerkungen zum Korpus

Das Korpus machen touristische (Werbe)Texte aus, die einerseits durch die Österreich Werbung (die Zentralstelle bzw. ihre Abteilungen auf Länderebene) zwecks Bewerbung des Urlaubsziels Österreich andererseits durch die Polska Organizacja Turystyczna und Regionale Organizacje Turystyczne [Regionale Tourismusorganiationen] zwecks Bewerbung von Urlaubsgebieten Polens herausgegeben wurden. Es handelt sich um Fremdenverkehrsprospekte / Reiseprospekte.

Die untersuchten Texte stellen Werbung offiziell beauftragter Stellen beider Länder dar. Alle Texte erschienen in den Jahren 2000-2006 und ein Exemplar ist aus dem Jahre 2014 (Fallstudie).

Das gesamte Korpus umfasst 120 österreichische und 98 polnische Prospekttexte. Es wäre weder machbar noch sinvoll hier die Ergebnisse der Analyse aller gesammelten Texte zu präsentieren. Alle Texte dienten dazu, einen Überblick über das zu untersuchende Gebiet gewinnen zu können. Sie dienten auch zur Überprüfung der erzielten Ergebnisse. Im Rahmen dieser Abhandlung wird der Fokus auf diejenigen Textexemplare gelegt, die meiner Meinung nach das breiteste Spektrum an Unterschieden bzw. Ähnlichkeiten aufweisen und aufzeigen lassen. Ganz im Sinne der Aussage von Janich, die es ablehnt, „strikt jahrgangsweise aus einer Zeitung/Zeitschrift zu sammeln, um Repräsentativität zu erreichen“ (Janich 1999: 199). Stattdessen empfiehlt sie „je nach Fragesetellung selbst auszuwählen, welche Anzeigen und Spots für die Fragestellung ein möglichst breites Beispielsspektrum ergeben“ (ebenda). Im Rahmen dieser Arbet beschränke ich mich daher auf eine ausführliche Darstellung der Analyse von insgesamt acht österreichischen...

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