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Der gescheiterte Anti-Faschismus der SED

Rassismus in der DDR

Harry Waibel

Über 8600 neo-nazistische, rassistische und antisemitische Propaganda- und Gewalttaten sind für die DDR belegt, bei denen es tausende Verletzte und mindestens zehn Tote gegeben hat. Der Anteil antisemitischer Angriffe liegt bei etwa 900 Vorfällen, davon betreffen etwa 145 Schändungen jüdischer Friedhöfe und Gräber. Der Anteil der rassistischen Angriffe liegt bei rund 725 Vorfällen. Rassismus, Neo-Nazismus und Antisemitismus waren Bestandteil des öffentlichen Lebens und sie wurden von der SED konsequent geheim gehalten. Die Ursachen dafür wurden geleugnet und verdrängt oder dem Einfluss des Westens zugerechnet, oder es wurden die Opfer selbst dafür verantwortlich gemacht. Da der Anti-Faschismus der SED keine effiziente Abwehr dieser gefährlichen politischen Strömungen hervorbringen konnte, wird er als gescheitert eingestuft.
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Vorwort

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Ich bedanke mich bei meiner Freundin und Frau Marita Waibel für ihr kreatives Engagement. Des Weiteren gilt mein Dank den MitarbeiterInnen der „Jahn-Behörde“ und besonders Michael Zingler, der mir über die Jahre hinweg, immer die relevanten Archiv-Materialien zur Verfügung gestellt hat.

Mein Dank geht an die MitarbeiterInnen der Staatsbibliothek in der Potsdamer Straße für ihre gründlichen Auskünfte.

Dr. Benjamin Kloss, leitender Lektor beim Peter Lang Verlag, half mir die Klippen zu umschiffen, die ich alleine nicht hätte bewerkstelligen können.

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